artgerechte Hundehaltung Leitfaden

Dein Leitfaden f├╝r die artgerechte Hundehaltung

Es ist ein wunderbares Gef├╝hl, wenn man sich dazu entschlossen hat, einen Hund zu adoptieren. Die eigene kleine Familie wird dadurch um ein sehr wichtiges Mitglied bereichert und es stehen viele Stunden voller Freude und Lachmomente ins Haus. Doch wie so oft m├Âchte man nat├╝rlich nicht unvorbereitet an die Sache rangehen. Hier haben wir nun einen Leitfaden f├╝r dich zusammengestellt, was es bedeutet, den Hund artgerecht zu halten.

Es ist wie eine Feuerprobe, sich mit diesen Gedanken auseinanderzusetzen, sind doch manche von ihnen nicht besonders angenehm. Trotzdem m├╝ssen sie sein, denn einen Hund zu adoptieren, bedeutet, eine hohe Verantwortung zu ├╝bernehmen und Entscheidungen f├╝r ein Lebewesen zu treffen, welches einem schutzlos ausgeliefert ist.

Die 3 wichtigsten Informationen rund um den Hund

  • Hunde ben├Âtigen viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. Von Gassirunden bis hin zu sozialer Interaktion mit ihrem Menschen brauchen sie t├Ąglich mindestens zehn Stunden, um gesund zu bleiben. In der Regel sollte ein Hund nicht l├Ąnger, als vier Stunden durchgehend alleine verbringen.
  • Hunde erreichen ein Durchschnittsalter von 15 Jahren.
  • Diese Tiere sind f├╝hlende Lebewesen und sollten daher nie aus einer Affektreaktion oder als Geschenk f├╝r Kinder gekauft werden. Der psychische Schaden, den die Tiere nehmen, wenn sie im Anschluss einfach weggegeben werden, ist oft irreparabel.

Wie viel kostet ein Hund?

Der Hundekauf selbst bel├Ąuft sich je nach Rasse in der Regel auf 500 bis 700 ÔéČ. Die ersten Impfungen sind zu dem Zeitpunkt schon durchgef├╝hrt und in ├ľsterreich sind die Tiere hier zumeist bereits gechipt. Hierbei handelt es sich um eine einmalige Zahlung.

Erste Anschaffungen, damit die Haltung auch wirklich artgerecht wird, kommen auf rund 150 ÔéČ und beinhalten das N├Âtigste. Je nach zus├Ątzlichen K├Ąufen variiert die Summe nat├╝rlich.

Hund-regelm├Ą├čige-Kosten
Rund 150 ÔéČ solltest du jeden Monat aufbringen,
damit dein Hund artgerecht leben kann.

Und dann gibt es noch die regelm├Ą├čigen Kosten:

  • Futterbudget, welches monatlich mindestens 100 ÔéČ betr├Ągt
  • Hundesteuer je nach Rasse (von 30 bis 150 ÔéČ j├Ąhrlich)
  • Versicherungskosten (j├Ąhrlich zwischen 50 bis 70 ÔéČ)

Eine lebensrettende Operation kann zwischen 500 bis gar 1.000 ÔéČ kosten, w├Ąhrend bei kleineren Unf├Ąllen eine Spritze mitsamt R├Ântgen auf rund 100 ÔéČ kommen kann. Es sollte daher zu jeder Zeit eine finanzielle Reserve vorhanden sein, um dem Tier im Ernstfall sofort helfen zu k├Ânnen. Letzten Endes m├Âchte man schlie├člich besser einmal zu oft als einmal zu wenig beim Arzt gewesen sein.

Es ist daher mit j├Ąhrlichen Gesamtkosten von mindestens 1.400 ÔéČ durch die Hundehaltung zu rechnen.

Von wo holst du den Hund?

Es ist ein pikantes Thema, aber auch damit muss man sich als Tierhalter auseinandersetzen. Am meisten empfiehlt es sich, ein Tier von einem professionellen Z├╝chter zu beziehen, da der kommerzielle Tiermarkt oft weder artgerechte Unterbringung, noch ausreichend Versorgung der Tiere bietet. Wer ein Tier aus dem Laden holt, sollte sich daher stets damit auseinandersetzen, wie die dortigen Bedingungen sind und ob es sich das Unternehmen selbst zur Aufgabe macht, einen artgerechten Umgang zu pflegen. In jedem anderen Fall w├╝rde man diese unzumutbaren Bestimmungen unterst├╝tzen.

Wird der Hund von einem Z├╝chter gekauft, was vor allem im deutschsprachigen Raum die herk├Âmmliche Methode ist, da viele Ladengesch├Ąfte keine so gro├čen Tiere mehr f├╝hren (d├╝rfen), sollte auf folgende Faktoren geachtet werden:

  • Ist der Hund bereits alt genug, um von der Mutter getrennt zu werden?
  • Handelt es sich um einen seri├Âsen Z├╝chter? Gibt es Erfahrungsberichte? ├ťber welche Lizenzen verf├╝gt er? Besteht die M├Âglichkeit, diese auf ihre Echtheit zu pr├╝fen?
  • Wurde der Welpe ausreichend geimpft und medizinisch versorgt?
  • In ├ľsterreich: Wurde das Tier bereits gechipt? (Ist gesetzlich nicht zwingend erforderlich, aber eine nette Geste. Allerdings werden im Chip auch die Kontaktdaten des Besitzers eingespeichert ÔÇô f├╝r den Fall, dass das Tier einmal ausb├╝chsen sollte.)
  • Wird ein fester Vertrag mit dem Z├╝chter geschlossen?
  • Kann der Hund vor dem Kauf mehrmals besucht und damit kennengelernt werden?
  • Ist der Hund gesund und sieht er wohlern├Ąhrt aus?
  • Informiert der Z├╝chter ausreichend ├╝ber das Wissen zur Haltung und dem Leben mit Hund?
  • Fragt er nach Lebensumst├Ąnden, Interessen und privaten Verh├Ąltnissen?
  • Liegt der Preis im angemessenen Rahmen bez├╝glich Rasse und gesundheitlicher Versorgung?

Denk am besten dar├╝ber nach, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren

Wer dazu bereit ist, einen Hund aufzunehmen, tut das im besten Fall nicht nur f├╝r sich selbst. Es geht in nicht ganz so geringem Ma├če auch darum, dem Tier ein wundervolles Leben zu bieten und es mit allem, was man hat, bei sich aufzunehmen. Der Hund wird Teil der Familie, Teil des eigenen kleinen Rechts und darf sich gl├╝cklich sch├Ątzen, bei jemand so gro├čz├╝gigem untergekommen zu sein. Das Tier wird es mit Sicherheit auch zu jeder Sekunde offen zeigen, wie dankbar es ist.

Daher sollte man auch unbedingt an die Tiere im Heim denken, welche aus verschiedensten Gr├╝nden dort abgegeben worden sind. Im ÔÇ×bestenÔÇť Fall ist es, weil der Besitzer verstorben ist, im schlimmsten allerdings ein selbsts├╝chtiger Anlass, wie etwa, dass das Tier einfach keinen Platz mehr hat, weil nun Kinder kommen oder sich die Lebenspl├Ąne anderweitig ver├Ąndert haben.

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Auch Hunde aus dem Tierheim haben ein Recht darauf, in ihrem Lebensabend ein liebevolles Zuhause zu haben.

Es mag sein, dass man dabei einen Hund nach Hause holt, der nicht mehr viel Zeit auf dieser Welt mit uns teilen kann, weil er selbst schon zehn Jahre oder ├Ąlter ist.

Man wird dadurch, dass man einem Hund einfach alles gibt, nicht unbedingt die Welt ver├Ąndern. Aber damit ver├Ąndert man die Welt f├╝r diesen einen Hund.

Was musst du am Tag der Adoption beachten?

Der Welpe kommt an und als Erstes muss er sein kleines Gesch├Ąft verrichten. Der Garten am Haus oder die n├Ąchstgelegene Wiese zeigen ihm, wo er es verrichten kann. In der Wohnung erweist es sich als gut, ihm als Erstes seinen Platz oder sein K├Ârbchen zu zeigen. Mit dieser Geste kann er sich langsam mit seiner neuen Umgebung vertraut machen.

Am ersten Tag ist es ratsam, wenn kein Besuch kommt. Der Tag ist f├╝r den kleinen Hund anstrengend und die vielen neuen Eindr├╝cke muss er erst einmal verarbeiten. Das kostet ihn viel Kraft und die Fahrt nach Hause war f├╝r ihn anstrengend. Aufgedreht und hoffnungslos m├╝de ├╝berfordern ihn weitere, fremde Menschen.

In den n├Ąchsten Tagen muss er viel lernen und sich eingew├Âhnen. Ungewohnt f├╝r ihn ist, dass keine Geschwister und seine Mama nicht bei ihm sind. Er muss lernen, wie er sich bemerkbar machen kann, wenn er raus muss. Muss lernen, wo sein Platz ist und den Menschen kennenlernen, der sich von jetzt ab um ihn k├╝mmert.

Wie wird sich der Welpe eingew├Âhnen? Kannst du dabei helfen?

Seine neue Welt muss er erkunden und sich mit vielen, neuen Gegebenheiten arrangieren. Ihm Zeit lassen, viel mit ihm spielen und ihn ├╝ber den Trennungsschmerz hinweg knuddeln, helfen ihm. Gerade die ersten Wochen sind es, die dar├╝ber entscheiden wie schnell sich der kleine Hund eingew├Âhnt.

Zu den wichtigsten Dingen z├Ąhlt, dass der Hundehalter ihm vermittelt, dass der Welpe ihm vertrauen kann. Das Leben des Welpen liegt in der Hand des Hundehalters. Ein Welpe braucht viel Liebe, um Vertrauen aufzubauen.

Langsam kann der Hundehalter ihn an das Halsband und die Leine gew├Âhnen, kann mit ihm Gassi Gehen und ihm die Welt zeigen. Kein Welpe kommt stubenrein auf die Welt. Er muss dies langsam lernen und der Hundehalter kann ihn dabei unterst├╝tzen.

Schimpfe wegen kleinen Pf├╝tzen oder H├Ąufchen in der Wohnung sind unangebracht. Sie verst├Ârt den Welpen und hilft ihm nicht. Der Welpe kann noch nicht unterscheiden, wo er sein Gesch├Ąft verrichten darf und wo nicht. Er kann seinen Druck nicht lange anhalten und ist auf die Aufmerksamkeit seines Besitzers angewiesen.

Mit der Zeit spielt sich das rechtzeitige Gassi gehen ein. Der Hund findet seine N├Ąpfe und lernt seinen Schlafplatz besser kennen. Zeit mit dem Hund geh├Ârt zum h├Âchsten Gut in der Welpenzeit und Welpenerziehung. Wer die Kinderzeit seines Welpen bewusst und in seiner N├Ąhe erlebt lernt schnell, wie er mit dem Hund umgehen muss. Er lernt seine Vorlieben und Eigenheiten kennen und kann ihn nach ein paar Wochen gut einsch├Ątzen.

Achtsam und bewusst mit dem Welpen umgehen hei├čt, einen gesunden, stabilen und starken Freund im erwachsenen Alter an seiner Seite haben.

So wachsen Welpen gesund auf

Ganze zw├Âlf Monate lang brauchen Hunde, bis sie ihren Status als Welpen verlieren und dann auch erwachsen werden. Dabei durchlebt das Tier verschiedene Phasen:

  • 1. und 2. Monat: Verschiedene Evolutionsphasen, die der Welpe in der Regel bei Mutter und Geschwistern verbringt. Hier lernt der Welpe die wichtigsten Dinge, die er zum ├ťberleben braucht und pr├Ągt sein eigenes Wesen.
  • Monat: Sozialisierungsphase, die den Hund am st├Ąrksten in seiner Pers├Ânlichkeit beeinflusst. Erf├Ąhrt er hier viele negative Seiten im Leben, wird es ein ├Ąngstliches Tier. St├╝tzt ihn der Besitzer ÔÇô komme, was wolle ÔÇô so wird er selbstbewusst und mutig.
  • bis 6. Monat: St├Ąrkste Wachstumsphase
  • 4. und 5. Monat: Der Hund beginnt seine Rangordnung im Rudel zu finden. Erziehungsfehler machen sich ab der 13. Lebenswoche bemerkbar.
  • 6. Monat: Das Tier hat nun 60-70% von seinem sp├Ąteren Gesamtgewicht erreicht.
  • 7. bis 12. Monat: Nun kommt der Hund in die Pubert├Ąt und zeigt sich oft als kleiner Flegel. Eine strenge, aber liebevolle F├╝hrung wird nun wichtig. Vor allem durch Vertrauen dringt man hier sehr einfach zum Hund durch.
W├Ąhrend dieser Zeit ├╝ber liegt es am Besitzer, dem Tier ein gesundes Aufwachsen zu erm├Âglichen. Denn abgesehen von den typischen Erziehungsma├čnahmen gibt es auch einige k├Ârperliche Merkmale, die beachtet werden m├╝ssen.

Die Ausdauer vom Welpen richtig trainieren

So gerne Welpen bereits herumtollen, so sehr ├╝bersch├Ątzen sie auch ihre eigene Energie. Eine unter Hundebesitzern weit verbreitete Faustregel besagt, dass ab fr├╝hestens dem 3. Monat mit Spazierg├Ąngen gestartet werden soll. Um die Muskeln und Gelenke nicht zu stark zu ├╝berlasten, gelten zw├Âlf Minuten f├╝r den Anfang als ideale Gassi-Dauer. Jede Woche soll diese danach mit einer Minute verl├Ąngert werden.

Besonders aktive und temperamentvolle Hunde k├Ânnen sich zum Beispiel auch bei verschiedenen Denk- und Suchspielen im eigenen Zuhause besch├Ąftigen. Der Vorteil hierbei ist nat├╝rlich, dass sie sich jederzeit zur├╝ckziehen k├Ânnen, wenn ihnen die Puste ausgeht.

Achtung auf das Knochen- und Knorpelwachstum!

Eine Sache, die besonders f├╝r Welpen gro├čer Hunderassen wichtig ist: Bis sie ausgewachsen sind, sollten ihre Beingelenke nicht zu stark belastet werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass langfristige Sch├Ąden davongetragen werden. Es ist also wichtig, dass Treppen vermieden werden und auch keine Spielereien stattfinden, bei denen die Welpen viel springen m├╝ssen. Laufen hingegen ist kein Problem.

Bei kleinen Hunden ist das Treppensteigen auch in ausgewachsener Form ├Ąu├čerst ung├╝nstig. Genauso wie das Springen von erh├Âhten Oberfl├Ąchen, die mehr als 30 cm Unterschied zum darunterliegenden Boden haben, vermieden werden sollte. In beiden F├Ąllen wird ein Bandscheibenvorfall zur realen Bedrohung, der sich erst mit fortschreitendem Alter zeigen wird.

Was machst du in Notsituationen?

Wird der Besitzer krank, muss der Hund trotzdem raus. Bei Bettl├Ągerigkeit vielleicht noch nicht ganz so das Problem, da man ausnahmsweise auch mal nur vor die Haust├╝r gehen kann, damit der Hund sein Gesch├Ąft verrichtet. Frische Luft schadet schlie├člich selbst bei Fieber nicht, sondern bringt sogar noch den Kreislauf f├╝r den Kampf gegen die Viren in Schwung.

Hundesitter-ausw├Ąhlen
Wer kann sich um deinen Hund k├╝mmern, wenn du ausf├Ąllst?
Auch dar├╝ber musst du dir Gedanken machen!

Vielmehr geht es dabei um Situationen, in denen Unterst├╝tzung ben├Âtigt wird. Ein Hundesitter, wenn man es so nennen m├Âchte. Im Beruf kann es mal zu Situationen kommen, in denen eine Gesch├Ąftsreise anf├Ąllt. Vielleicht muss man auch einmal f├╝r zwei, drei Tage verreisen, weil es eine famili├Ąre Notsituation gibt und die Verwandten weiter weg wohnen.

Gute Freunde oder Familienmitglieder in der N├Ąhe helfen bestimmt aus, sollten aber bereits vor dem Hundekauf angesprochen werden, um die Wahl zu haben. Jemandem etwas aufzuzwingen schadet schlie├člich der Beziehung zueinander ÔÇô und am Ende befindet sich eine Person, auf die man eigentlich gez├Ąhlt h├Ątte, mit starker Tierhaarallergie im Freundeskreis, von der man noch nichts wusste.

Im Notfall gibt es jedoch auch professionelle Hundesitter, die f├╝r ihre Arbeit bezahlt werden und den Tieren all das geben, was ihnen fehlt, wenn der Besitzer fort ist.

Es ist nicht einfach, einen schlechten Hundebetreuer von einem seri├Âsen zu unterscheiden. Damit der Vierbeiner wirklich in erfahrene und gute H├Ąnde kommt, folgt nun eine Acht-Punkte-Checkliste:

1. Wo soll die Suche starten?

Es ist hilfreich, andere Hundehalter zu ihren Erfahrungen zu befragen und zus├Ątzlich diesen Hundeservice beim Spazierengehen zu beobachten. Auch f├╝r Laien ist sofort sp├╝rbar, wie die Hundef├╝hrer ihren Job gut oder schlecht praktizieren. Gef├Ąllt jemand, l├Ąsst man sich Namen und Adresse geben.

2. Erfahrung und Sachkenntnis

Wenn Hundebetreuer selbst einen Hund besitzen, ist das ein gutes Zeichen. Zudem ist Fachwissen ├╝ber Hundeverhalten, Ern├Ąhrung und Hygiene und Umfeld absolut wichtig. Aktuelle Zertifikate von Seminaren sollten das belegen k├Ânnen. Zudem sollte ein Sitter etwa f├╝nf Hunde betreuen. Ist das Rudel gr├Â├čer, ist eine kontrollierte und fachgerechte Beaufsichtigung unm├Âglich.

3. Wahres Interesse seitens des Hundesitters

Seri├Âse Hundesitter zeigen deutliches Interesse an den Vierbeinern und m├Âchten alles wissen, beispielsweise welchen Charakter, welche Besonderheiten, F├╝tterungszeiten und Gewohnheiten das Tier hat. Weiterhin wird er einen Probespaziergang vereinbaren, um sich ein klares Bild ├╝ber den neuen Kandidaten machen zu k├Ânnen. Macht er das nicht, w├╝rde das bedeuten, der Hundesitter nimmt ÔÇ×jeden HundÔÇť, egal ob er in die Gruppe passt oder nicht. Im Idealfall schl├Ągt er einen anderen Kollegen vor, wo das Rudel besser passen k├Ânnte.

Wichtiger Tipp: Tierausweis und aktuellen Impfpass zum Probetag vorlegen.

4. Ausstattung der Einrichtung

Hundehalter m├╝ssen unbedingt die Einhaltung der Hygiene ├╝berpr├╝fen: Sind die Futtern├Ąpfe und Schlafpl├Ątze sauber? Welchen Eindruck machen die anderen Hunde der Betreuungsst├Ątte und wie sicher ist der Transport? Bei Letzterem sollte das Fahrzeug ├╝ber separate Boxen verf├╝gen, um jeden Hund komfortabel und sicher zu transportieren. Zu empfehlen ist auch, dass Besitzer und Hund das erste Mal im Sitter-Mobil mitfahren, um zu testen, wie sich die Fahrt anf├╝hlt.

5. Spazierg├Ąnge

Es gen├╝gt nicht, wenn Hundebetreuer t├Ąglich dieselben Strecken laufen oder die Tiere wom├Âglich in ein Freilaufgehege stecken. Denn die Vierbeiner sind intelligente Tiere, die sich schnell langweilen. Angesagt sind bei Hunden, abwechslungsreiche, ausgefallene und ruhige Gebiete und das bei jedem Wetter! Unakzeptabel ist auch, dass Sitter sich auf einen gemeinsamen Plausch treffen und gemeinsam ihre Runden drehen. Manchmal kommt es zu Gruppenverb├Ąnden von mehr als 15 Tieren, die niemand richtig im Griff hat

Mehrmals t├Ąglich m├╝ssen Tiere aktiv an der frischen Luft sein, damit sie sich Austoben und ihre Notdurft verrichten k├Ânnen.

6. Relaxen und Komfort

Die Dynamik des Rudels und die Tieranzahl entscheiden, ob gerauft, gespielt oder entspannt wird. Es reicht schon aus, wenn zwei wilde, dominante Hunde die anderen in der Gruppe aufmischen. F├╝r ├Ąngstliche und ├Ąltere Hunde f├╝hren diese Situationen schnell zu Stress. Deshalb auf ausreichend Platz, separaten R├╝ckzugs- und Schlafbereichen achten und das Rudel sollte auf alle F├Ąlle harmonieren.

7. Kommandos beherrschen

F├╝r die allgemeine Sicherheit ist dieser Punkt sehr wichtig: Erfahrene Hundebetreuer sind autorit├Ąr und einf├╝hlsam, sie regeln Konflikte und ├╝bernehmen die F├╝hrung des Rudels. Wenn Autos, Radfahrer, Jogger oder Kinder sich n├Ąhern oder Hunde bummeln oder vorweg laufen, ruft der Sitter sofort das Rudel zu sich.

8. Das Verhalten des Hundes nach dem Sitting

Hunde l├╝gen nie und zeigen deutlich, wie der Tag verlaufen ist. Ist er entspannt und g├Ânnt sich gl├╝cklich zu Hause angekommen ein P├Ąuschen, ist das ein gutes Zeichen. Doch zieht er sich verst├Ârt ins K├Ârbchen zur├╝ck oder ist total aufgeregt, dann war der Tag nicht so toll. Beim Abholen immer nachfragen, ob es Probleme gab, sowie auf Blessuren und Verletzungen achten.

Das Wohl des Tieres steht immer an erster Stelle. Vor dem Betreuungsvertrag alle Punkte pr├╝fen und auf das eigene Bauchgef├╝hl achten. Besteht keine hundertprozentige Sicherheit, dann lieber weitersuchen. Sp├Ątestens, wenn der Hund sich auf das Sitting freut, sind Hund und Halter gl├╝cklich und die perfekte Hundebetreuung ist endlich gefunden.

Gassi bei Wind und Wetter – worauf musst du achten?

Herbst, Winter, Regenwetter. Im ganzen Jahr gibt es mehr als genug Momente, in denen man am Fenster steht, tief seufzt und neben sich den besten vierbeinigen Freund sitzen hat, dessen treuen Augen bettelnd nach oben gl├Ąnzen. Dem Hund ist es ganz gleich, was sich da drau├čen soeben zusammenbraut. Er muss pinkeln und will sich bewegen.

Als Hundebesitzer sollte man sich daher schon vor der Anschaffung im Klaren dar├╝ber sein, dass es auch an solchen Tagen keine Ausrede dar├╝ber geben darf, einen Spaziergang zu wagen.

Das eigene Immunsystem sch├╝tzen und st├╝tzen

Vitamine und Mineralstoffe sind die St├╝tze der menschlichen Gesundheit. Werden wir krank, haben wir unter Umst├Ąnden niemanden, der den treuen Vierbeiner ausf├╝hrt. Nicht zuletzt deshalb ist es wichtig, das Immunsystem nachhaltig zu st├Ąrken. Folgende Hausmittel helfen sehr gut dabei:

  • Regelm├Ą├čig Haferflocken, Datteln und Karotten essen
  • Ausreichend und regelm├Ą├čig schlafen
  • Den Darm gesund halten, denn hier befinden sich 70% aller Bakterien im K├Ârper
  • Regelm├Ą├čige Bewegung (wie praktisch!)

Von Kopf bis Fu├č die richtige Kleidung tragen

Erk├Ąltungen entstehen zumeist dann, wenn die vorherrschende Temperatur geh├Ârig untersch├Ątzt wird. Eine warme M├╝tze, ein Schal oder Halstuch, eine ordentliche Regenjacke sowie wasserfeste Wanderschuhe oder auch Stiefeln geh├Âren in den Kleiderschrank eines jeden Hundehalters.

Bei Gassistrecken, die viel durch den Wald f├╝hren, sollte auch ├╝ber den Einsatz von Gummistiefeln nachgedacht werden. Wichtig ist, dass folgende Faktoren bei der Kleidungswahl erf├╝llt werden:

  • F├╝├če d├╝rfen auch nach langen Strecken nicht schmerzen
  • Schuhsohlen haben ein gutes Profil und sind m├Âglichst rutschfest
  • Schuhe und Jacke sind fest und w├Ąrmend
  • Regenjacke ist nicht wasserdurchl├Ąssig, aber atmungsaktiv
  • Kopfbedeckung sch├╝tzt die Ohren vor Wind und K├Ąlte

Im besten Fall wird eine Multifunktionsjacke genutzt, die aus zwei Teilen besteht. So kann sie auch w├Ąhrend dem Jahreszeiten├╝bergang genutzt werden.

Wenn die Wetterjacke nicht ausreichend Platz bietet, kann auch eine Bauchtasche dazu genutzt werden, um Kotbeutel und Leckerlies mitzunehmen. Allerdings bieten auch spezielle Futtertaschen weitere Zusatzt├Ąschchen, in denen so etwas verstaut werden kann.

Wie bereitet man die Kinder auf den Hund vor?

Jedes Familienmitglied sollte sich dar├╝ber im Klaren sein, was es bedeutet, nun ein neues, vierbeiniges Familienmitglied zu bekommen. Kinder lernen dadurch immerhin, was es bedeutet, Verantwortung zu ├╝bernehmen und k├Ânnen Kompromisse leichter eingehen. Allerdings geh├Ârt zur Hundehaltung auch in jungen Jahren bereits dazu, dass sie das Tier nicht zu etwas zwingen, was es nicht m├Âchte. Auf dem Hund zu reiten, ihm die eigenen Spielsachen anzubieten oder versuchen, ihm Kleidchen anzuziehen sollten Dinge sein, an die gar nicht erst gedacht wird. So lustig es auch oft in manchen Videos wirken mag, die meisten Tiere tragen Sch├Ąden davon, wenn ein Kind auf ihnen sitzt ÔÇô das Gewicht dr├╝ckt gegen ihre Wirbels├Ąule und je mehr das ist, umso problematischer wird es. Fremde Spielsachen k├Ânnen ihnen Angst machen und auch fremde Kleidung kann unangenehm werden, da sie nicht nach ihnen riecht.

Was, wenn andere Tiere im Haushalt leben?

Auch weitere tierische Mitbewohner m├╝ssen sich zun├Ąchst einmal an den Hund gew├Âhnen und sollten nie sofort mit ihm alleine gelassen werden. Immerhin kann es von beiden Seiten zu Provokationen und K├Ąmpfen kommen, denn bis zum Zeitpunkt des Einzugs hat sich das bisherige Tier sicher und wohl gef├╝hlt. Nun bekommt es pl├Âtzlich Konkurrenz. Hunde untereinander gew├Âhnen sich schnell aneinander. Katzen und andere Tiere f├╝hlen sich wohler, wenn sie bereits von klein auf mit ihren andersartigen Mitbewohnern aufwachsen.

Besonders bei Kleintieren ist Achtung angesagt, denn Hamster, M├Ąuse und Co. k├Ânnen vor Schreck einen Herzinfarkt bekommen, wenn der Hund pl├Âtzlich bellt. Sie nehmen das nicht selten als direkte Bedrohung wahr. Das Tier dabei in Richtung des Hundes zu halten sorgt mitunter f├╝r Todesangst und sollte deshalb ebenfalls vermieden werden. Lieber dem Hund beibringen, dass er seine klitzekleinen Mitbewohner in Frieden lassen soll und der Nagerk├Ąfig tabu f├╝r ihn ist.

Schon an den Geruch vom Hund gedacht?

Bist du bereit dazu, dass dein Zuhause von nun nach Hund riechen wird?

Gro├če Rassen schaffen es mit Leichtigkeit auf die Couch und werden dort wom├Âglich auch Platz nehmen, wenn sie denn mal alleine zu Hause sind. Es gibt verschiedene Raum- und Textilsprays, welche die Ger├╝che entfernen k├Ânnen. Bei Letzteren sollte allerdings penibel genau darauf geachtet werden, dass sich keine Inhaltsstoffe darin befinden, die zu Toxinen f├╝r die Tiere werden. Denn nur, weil Kissen und Decken nun anders riechen, kauen sie vielleicht dennoch drauf herum. Jedoch wird in dieser Stelle so gut wie jeder Hundebesitzer empfehlen, den Duft des Liebsten einfach hinzunehmen und nicht wie wild irgendwelche Sprays einzusetzen.

Was brauche ich, um den Hund artgerecht zu halten?

Zieht der Hund in die eigenen vier W├Ąnde ein, sollte er sich nat├╝rlich gleich heimisch f├╝hlen. Ein Hundekorb, ein wenig Spielzeug und N├Ąpfe f├╝r Futter und Wasser sollten daher bereits vorhanden sein. Allerdings ist es wichtig, dass bei den Spielsachen nicht gleich Dinge gekauft werden, an die sich der Hund erst gew├Âhnen m├╝sste. Quietschende Kauartikel und durch Batterien betriebene Laufpuppen k├Ânnen n├Ąmlich dem ein oder anderen Tier gewaltige Angst einjagen und sollten daher nur mit Bedacht und gemeinsam ausgesucht werden. Vielleicht nach der Eingew├Âhnungsphase bei einem gemeinsamen Besuch in der Tierhandlung. Die Haustiere sind dort gerne gesehen, m├╝ssen allerdings meist angeleint werden, da dort immerhin auch Kleintiere und Fische verkauft werden. Zur wichtigsten Ausstattung z├Ąhlen:

Halsband, Leine und eventuell auch ein Brustgeschirr

Hundeleine und Halsband ben├Âtigen einen Haken zum Aufh├Ąngen oder zumindest einen festen Ablageplatz. Niemand sucht gern nach der Leine, wenn der Hund dringend nach drau├čen muss. Ein Haken in N├Ąhe der Haust├╝r hat sich in vielen Haushalten bew├Ąhrt.

N├Ąpfe f├╝r Futter und Wasser

Futternapf und Trinknapf geh├Âren zu den wichtigsten Ausr├╝stungsgegenst├Ąnden und sie ben├Âtigen einen Platz, der f├╝r den Hund jederzeit erreichbar ist. Wie der Hundekorb sind sie an einer Stelle aufzustellen, an der nicht jeder st├Ąndig vorbeimuss.

K├Ârbchen und ein bis zwei Hundedecken

In der Wohnung ben├Âtigt der Hund einen Platz, der seiner Gr├Â├če entspricht, seiner ausgewachsenen Gr├Â├če. Er braucht eine Decke oder einen Hundekorb, der seinen Platz ausweist. Dieser Platz muss sich an einer Stelle in der Wohnung befinden, an der nicht st├Ąndig jemand vorbeilaufen muss.

Spielzeug

Hundespielzeug, welches er zerbei├čen und mit dem er ausgelassen alleine spielen kann. Spezielles Welpenspielzeug h├Ąlt der Fachhandel in gro├čer Menge bereit. Kauspielzeuge aus nat├╝rlichem Material wie B├╝ffelleder oder Schweineohren eignen sich f├╝r Welpen gut. Sie sind nicht so hart, dass der Kleine kann sich lange mit ihnen besch├Ąftigen.

B├╝rste, Kamm, Schere und Trimmer f├╝r die Fellpflege

Handelt es sich um einen langhaarigen Welpen oder einen mittellang haarigen, lohnt sich das Einkaufen von B├╝rsten und K├Ąmmen. Es gibt verschiedene Arten und je nach Haarl├Ąnge sind sie unterschiedlich in der Gr├Â├če der Borsten.

Ein Flohkamm erweist sich als vorteilhaft, da viele Welpen unter Fl├Âhen leiden und sich mithilfe des Kamms dieser Umstand schnell feststellen l├Ąsst. Spezielle Antiflohmittel f├╝r Welpen verhindert ein Ausbreiten dieser Parasiten.

Nagelschere oder Krallenschleifer

Kotbeutel

Artgerechte Haltung beginnt bereits beim Futter

Artgerechtes Hundefutter beinh├Ąlt weder tierische Nebenprodukte, noch Getreide. Auch Zucker ist darin kaum welches enthalten. Daf├╝r ist aber der Fleischanteil deutlich h├Âher, als bei handels├╝blichen Produkten. Der liegt n├Ąmlich bei mindestens 70 % und bietet dem Hund dadurch alles, was er an N├Ąhrstoffen braucht. Vitamine, Mineralstoffe und viel Eiwei├č. Bereits ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe verr├Ąt, ob auch tats├Ąchlich auf ungew├╝nschte F├╝llstoffe verzichtet wird.

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Zum Trinken bekommt der Hund ausschlie├člich Wasser. Bei Krankheit auch gerne Mal ein Kamillentee, denn der hilft nicht nur Mensch, sondern auch Tier.

Zus├Ątzlich zur Nahrungswahl sollte ├╝brigens auch eine regelm├Ą├čige Futterzeit bestehen, um weiterhin f├╝r Routinen zu sorgen. Frisches Wasser sollte zu jeder Zeit bereitstehen.

Ob nun BARFen die einzig artgerechte Futtermethode ist, bleibt nach wie vor ein Thema, ├╝ber das sich streiten l├Ąsst. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Hund genau das erh├Ąlt, was f├╝r ihn wichtig ist.

Der Hund und die Nahrung von seinem Menschen

So herzzerrei├čend der geliebte Vierbeiner auch schauen kann, wenn er m├Âchte, was man gerade selbst ist, so wichtig ist es zumeist auch, standhaft zu bleiben. Hin und wieder etwas abzukassieren finden die meisten Hundebesitzer nicht schlimm, wenngleich oft davor gewarnt wird, den Hunden von menschlichem Essen etwas abzugeben. Getreide, Gew├╝rze und vor allem Schokolade sind f├╝r die Tiere schwer bis gar nicht verdaulich und k├Ânnen zu gro├čen gesundheitlichen Problemen f├╝hren. Darf der Hund mitessen, sollte es zudem nicht zu fettig sein. Braten, Aufl├Ąufe und Frittiertes sind daher ebenfalls g├Ąnzlich tabu.

Es mag sein, dass hier ab und zu mal schlechtes Gewissen beim Besitzer einkehrt, doch man sollte sich immer im Hinterkopf behalten, dass es nur zum Besten des Tieres ist, ihm diesen Neidbissen nun zu verwehren. Folgende Nahrungsmittel darf ein Hund also niemals zu sich nehmen:

  • Schokolade
  • S├╝├čstoff = Xylitol
  • Avocados
  • Teig; gilt auch f├╝r Brot, Kekse usw.
  • Rosinen oder Trauben
  • Zwiebeln und scharfes Gem├╝se

Das richtige Futter f├╝r Welpen

Um ein gesundes Wachstum zu unterst├╝tzen, befindet sich in speziellem Welpenfutter zumeist zus├Ątzliches tierisches Protein. Au├čerdem sind wichtige Zusatzstoffe darin enthalten, welche die Lern- und Merkf├Ąhigkeit unterst├╝tzen und die zu einer gesunden Verdauung verhelfen.

Wichtig ist, dass die kleinen Welpen jederzeit Zugang zu frischem Wasser haben. An diesem Umstand ├Ąndert sich nat├╝rlich auch mit fortschreitendem Alter nichts.

Es empfiehlt sich im ├ťbrigen, den Napf nach einer halben Stunde wegzunehmen, damit sich die Hunde nicht ├╝berfressen k├Ânnen.

Das gro├če Problem von Trockenfutter – warum das f├╝r deinen Hund nicht geeignet ist

Es sind nicht nur die Inhaltsstoffe, die Trockenfutter problematisch, sogar sch├Ądlich machen. Auch die Zusammensetzung, das Verfahren der Herstellung und die Art und Weise, wie das Futter anschlie├čend vom Hund verdaut wird, sorgen f├╝r viele Probleme. Unsere Hunde k├Ânnen krank davon werden. Sie k├Ânnen schmerzhafte Magenverstimmungen davontragen und im Allgemeinen einen massiven Teil ihrer Lebensqualit├Ąt einb├╝├čen. Aber sehen wir uns nun einmal genauer an, warum Trockenfutter ├╝berhaupt sch├Ądlich ist.

Ein Blick in die Geschichte: Was der Hund fr├╝her gefressen hat

In freier Wildbahn hat der Hund nat├╝rlich schon immer diverse Beutetiere gerissen. Pflanzliche Inhaltsstoffe kann sein Verdauungssystem nicht in der Bandbreite verarbeiten, wie es n├Âtig w├Ąre, um all die darin enthaltenen N├Ąhrstoffe aufzunehmen. Aus diesem Grund ist er darauf angewiesen, diese N├Ąhrstoffe ├╝ber die Beutetiere aufzunehmen, die zumindest zum Teil eine pflanzenbasierte Nahrung aufweisen.

Daneben konnte sich der Hund stets auf seine Sinne verlassen. Was nicht gut f├╝r ihn war, wurde nicht gefressen. Ein Verhalten, zu dem er heute in domestizierter Form gar nicht mehr in der Lage w├Ąre, weil er es nicht mehr anders kennt. Aus diesem Grund sind Hunde den Mangelerscheinungen und langfristigen Krankheiten auch quasi hilflos ausgeliefert, die sie durch eine falsche Ern├Ąhrung erleiden werden.

Trockenfutter ist sch├Ądlich f├╝r unsere Hunde

  • Es ist mit k├╝nstlichen Vitaminen versetzt, weil die nat├╝rlich enthaltenen N├Ąhrstoffe nicht ausreichen w├╝rden, um seinen Tagesbedarf zu decken.
  • Die beigef├╝gten Vitamine k├Ânnen im schlimmsten Fall zu Symptomen, wie ├ťbelkeit und Bl├Ąhungen bis hin zu schwerwiegenden Lebererkrankungen f├╝hren. Au├čerdem gilt als durch verschiedene Studien erwiesen, dass sie das Krebsrisiko steigern.
  • Viele der Inhaltsstoffe sind fragw├╝rdig. Dinge, die wir unseren Hunden unter vollem Bewusstsein niemals verf├╝ttern w├╝rden – von S├Ągesp├Ąnen bis hin zu Motor├Âl!
  • Sein Magen-Darm-Trakt ist zu kurz, dadurch k├Ânnen die im Trockenfutter enthaltenen komplexen Kohlenhydrate nicht verarbeitet werden. Hunde brauchen daher leicht verdauliche tierische Proteine, w├Ąhrend pflanzliche Inhaltsstoffe nur in geringen Mengen vorkommen sollten.
Trockenfutter zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass maximal 14 % Feuchte darin enthalten ist. Doch mit dem Grundgedanken, dass der Hund einfach mehr Wasser hingestellt bekommen soll, um die Differenz zum Nassfutter auszugleichen, ist es nicht getan.

Trockenfutter beginnt n├Ąmlich aufzuqillen, sobald Fl├╝ssigkeit hinzukommt. Das f├╝hrt dazu, dass der Magen binnen weniger Sekunden bef├╝llt ist. Der Appetit wird unterdr├╝ckt, was einen nat├╝rlichen Vorgang bei vollem Magen darstellt, und der Hund nimmt keine weitere Fl├╝ssigkeit zu sich – egal, wie viel ihm letzten Endes hingestellt wird. Das Trockenfutter saugt indessen s├Ąmtliche Fl├╝ssigkeit auf, die im Magen hinzukommt. Damit auch Magens├Ąure!

Trockenfutter wird mit zwei Verfahren hergestellt

Und keines davon ist wirklich positiv hervorzuheben.

Entweder kommt es zum Extrusionsverfahren, bei dem eine Rohstoffmischung unter hohem Druck in eine Form gepresst wird. So entstehen anschlie├čend entweder Ringe, Pellets, Kroketten oder andere bekannte Formen. Mineralstoffe und Kohlenhydrate kommen noch w├Ąhrend dieser Verarbeitung k├╝nstlich hinzu, damit der N├Ąhrwertgehalt angehoben wird.

Dann gibt es noch das Pelletierverfahren, bei dem die Rohstoffe gemahlen und zu einem Gemenge verarbeitet werden. Auch hier wird der Mix anschlie├čend in eine bestimmte Form gebracht. Abschlie├čend werden die Zutaten mit kaltem Wasser bespritzt, damit die Ma├če formbar wird.

W├Ąhrend diesen Vorg├Ąngen kommen dann die ganzen k├╝nstlichen Vitamine hinzu, um entweder die gesetzlichen Auflagen zu erf├╝llen oder potenzielle K├Ąufer durch bedeutungsschwangere W├Ârter zu begeistern.
  • X Geschmacksrichtungen
  • Ideal f├╝r sensible Hunde
  • Getreidefrei – mit Kartoffel statt Getreide
  • Vollnahrung mit ausgew├Ąhlten Proteinen
  • wertvolle Omega-3- und Omega-6-Fetts├Ąuren
  • reich an frischem Huhn/Schwein/Rind
  • hoher Fleischgehalt (40 %)
Wusstest du, dass Hundefutter einen Fleischanteil von mindestens 80 % enthalten sollte, um auch wirklich hundgerecht zu sein?

Vermeintliche Vorteile unter der Lupe

  • Trockenfutter stoppt Durchfall. Das stimmt, aber auch nur, weil es s├Ąmtliche Fl├╝ssigkeit aufsaugt, die der Kaltschnauzer zu sich nimmt!
  • Trockenfutter ist gut f├╝r die Z├Ąhne und f├Ârdert den Zahnabrieb. Hunde kauen Trockenfutter kaum, es wird meist in einem St├╝ck runtergeschluckt, w├Ąhrend kleine Hunde vielleicht zwei-, dreimal draufbei├čen.
  • Durch h├Ąufiges Kauen wird das Tier schnell satt. Das stimmt nicht, denn da das Trockenfutter nicht den n├Âtigen N├Ąhrstoffbedarf enth├Ąlt, bleiben die Tiere hungrig.
  • Trockenfutter ist g├╝nstiger als Nassfutter. Bedeutet das echt, dass du deshalb auf minderwertige Qualit├Ąt setzen solltest? Wenn du so ein Mindset hast, dann hast du die Verantwortung noch nicht verstanden, die du damit ├╝bernimmst, wenn du einen Hund adoptierst.
  • Aber Trockenfutter ist vom Hund leichter zu verwerten als Nassfutter oder BARF! Das ist nur ein hartn├Ąckiger Mythos. Ganz im Gegenteil weist Trockenfutter sogar nur eine Verwertbarkeit von maximal 40 % auf, w├Ąhrend selbiger Prozentsatz bei Nassfutter zwischen 85 und 95 % liegt.

Es sind Abf├Ąlle, die im Trockenfutter verarbeitet sind

Der Teufel liegt im Detail: Kaum wenden die Futterhersteller eine offene Deklaration an, bei der ausnahmslos alle N├Ąhr- und Inhaltsstoffe genannt werden, die im Futter sind. Stattdessen setzen sie auf geschlossene Deklarationen und nennen nur die ├ťbergruppen.
  • Fleisch kann alles bedeuten. Das k├Ânnen tierische Nebenprodukte sein, die v├Âllig leer von N├Ąhrwerten sind und die wir Menschen als Abfall ansehen!
    • Fleischmehl sind alle Abf├Ąlle.
    • Gefl├╝gelmehl kann riskante Abf├Ąlle von H├╝hnern beinhalten; Krallen, Schn├Ąbel und Federn inbegriffen!
  • Kornprodukte werden beigef├╝gt, um das Futter k├╝nstlich aufzuf├╝llen. Mais, Soja und gemahlener Abfall bestimmen 90 % des Futterinhalts und gelten als zu gr├Â├čten Teilen unverdaulich f├╝r den Hund!
  • Fettstoffe, die nicht f├╝r Menschen geeignet sind, werden in Trockenfutter noch weiter verarbeitet. Zum Beispiel ├ľlreste aus Imbissbuden oder verdorbene Sahne!

Im Trockenfutter ist jede Menge K3-Material drin

Was das Trockenfutter erst so richtig sch├Ądlich f├╝r Hunde macht, ist das ganze K3-Material, das darin enthalten ist. Mit anderen Worten riskante Abf├Ąlle der Kategorie 3, festgelegt nach Verordnung (EG) Nr. 1774/2002. Dazu z├Ąhlen:

  • Ganze K├Ârper oder nur Teile von Nagetieren, M├Ąusen, Ratten, Hamster und Hasen
  • Ganze K├Ârper oder nur Teile von Schlachtk├Ârpern, die f├╝r den Menschen als ungenie├čbar eingestuft wurden
  • Nebenprodukte aus der Br├╝tere = Eier inklusive Schalen und Eintagsk├╝ken
  • Rohmilch von lebenden Tieren
  • Schalen von Weichtieren
  • Schlachtabf├Ąlle, die unter die genussuntaugliche Kategorie fallen = Gefl├╝gelk├Âpfe, Haut, Fell, Pelz, Haare, Wolle, Federn, H├Ârner, Schweineborsten, F├╝├če inkl. Zehen und Pfotenknochen, Plazenta, Fettgewebe, Bindegewebe und Blut
  • Separatoren- und Zentrifugenschlamm aus der Milchproduktion
  • Wirbellose Wasser- und Landtiere
  • Sonstige Speise- und K├╝chenabf├Ąlle aus der Industrie

Zwar m├╝ssen all diese Inhaltsstoffe – insbesondere die tierischen – vor der Verarbeitung auf m├Âgliche Krankheiten ├╝berpr├╝ft werden, aber auch nur, um sicherzustellen, dass sich der Mensch nicht daran anstecken kann!

Schon der Hinweis “tierische Nebenprodukte” bei geschlossener Deklaration bedeutet in der Regel, dass mindestens eine der aufgelisteten Zutaten im Futter enthalten ist!

Und dann kommen wie gesagt noch jede Menge k├╝nstliche Vitamine zum Einsatz. Aber nicht nur das.

Die skandal├Âsen Inhaltsstoffe stapeln sich

  • Geliermittel und Stabilisatoren sorgen f├╝r die einfachere Bildung einer formbaren Masse.
  • Farbstoffe sorgen daf├╝r, dass das Hundefutter optisch genie├čbar wirkt – und zwar f├╝r den Menschen!
  • Aromen und Geschmacksstoffe gaukeln dem Hund vor, dass er etwas Leckeres bekommt.
  • Bindemittel und Konservierungsstoffe halten das Futter frisch, sind aber in solchen Mengen sch├Ądlich f├╝r den Hund.
  • Auch Zitronens├Ąure ist dadurch oft im Hundefutter enthalten, die sich aggressiv im Verdauungstrakt auswirkt!
Der Hinweis “ohne Konservierungsstoffe” ist nur eine Ausrede daf├╝r, dass stattdessen fragw├╝rdige Chemikalien genutzt werden.

Statt den ├╝blichen Konservierungsstoffen werden dann n├Ąmlich Butylhydroxytoluol (kurz BHT), Butylhydroxyanisol (BHA), Etoxyquin (EQ) und Formaldehyd eingesetzt. Und die sind im Allgemeinen nicht nur daf├╝r bekannt, allergische Reaktionen zu verursachen, sondern gelten ganz offiziell als hochwirksame und langanhaltende Gifte.

Multinationale Konzerne geben den Ton an

  • Colgate/Palmolive: HillÔÇÖs Science Diet
  • Masterfoods: Schappi und Pedigree
    • Masterfoods, Waltham, Effem und Royal Canin sind Tochtergesellschaften von Mars
  • Nestl├ę: Ralston Purina, Bonzo, Friskies und Matzinger
  • Procter & Gamble an (P&G): Iams und Eukanuba

Weiterf├╝hrende Links zum Thema

Wo hat der Hund seinen pers├Ânlichen R├╝ckzugsort?

Vor dem Hundekauf neigt man dazu, sich alles perfekt auszumalen. In der einen Ecke kommt das K├Ârbchen hin, die Decke liegt in der andere. Die Futtern├Ąpfe passen perfekt zu den K├╝chenm├Âbeln und das Spielzeug bleibt stets am Ort der Wahl. In der Realit├Ąt sieht es jedoch meist anders aus.

Nicht selten kommt es nach dem Hundekauf dazu, dass die Orte noch einmal ver├Ąndert werden m├╝ssen, da der Hund sich zu einer anderen Ecke hingezogen f├╝hlt oder er da, wo das K├Ârbchen zun├Ąchst steht, einfach keine Ruhe findet. Man kann im Vorhinein nat├╝rlich bereits daf├╝r sorgen, dass es sich an einem ruhigen Ort befindet, an dem weder Stra├čen- noch sonstiger L├Ąrm zu vernehmen ist. Was aber f├╝r Menschenohren nicht h├Ârbar ist, merkt der Hund wom├Âglich st├Ąrker. So kann sich im Nachhinein rausstellen, dass direkt unter dem Schlafplatz des Nachbars Kinder gerne spielen oder regelm├Ą├čig Actionfilme laufen.

Nichts desto trotz sollte insbesondere der Schlafplatz nicht mehr ver├Ąndert werden, wenn er einmal gefunden ist. Denn Hunde brauchen Routinen und dazu z├Ąhlt auch, dass sie einen fixen Ort erhalten, an dem sie sich sicher und geborgen f├╝hlen k├Ânnen, w├Ąhrend sie ihre Energie auftanken.

Hundefell-artgerechte-Pflege

Wie pflegst du deinen Hund richtig?

Durch die Domestizierung haben Hunde ├╝ber die Jahre hinweg M├Âglichkeiten einb├╝├čen m├╝ssen, die ihnen bei der eigenen Pflege hilfreich sind. Krallen werden durch zu wenig Bewegung l├Ąnger, als sie sein sollten und das Fell durch diverse Z├╝chtungen immer l├Ąnger. Es ist die Aufgabe des Besitzers, dem Hund hier eine Unterst├╝tzung zu sein. Mithilfe von verschiedenen Shampoos, B├╝rsten und einer Krallenschere ist hier eine perfekte Grundausr├╝stung gegeben.

Krallen sind mit einem inneren Nerv verbunden, der keinesfalls durchtrennt werden darf. Bei Schwierigkeiten mit der K├╝rzung, ist es ratsam, einen Tierarzt um Rat zu fragen. Kann man beim Spaziergang mit dem Hund ein Klackern h├Âren, sobald er mit den Pfoten auftritt, so sind seine Krallen ausdr├╝cklich zu lang. Denn die Tiere m├╝ssen mit den Pfotenballen zuerst auftreten und zu lang gewachsene N├Ągel hindern sie daran.

Das Fell des Tieres bedarf eine Pflege, die sich je nach Rasse stark unterscheidet. Doch selbst Hunde mit einem vergleichsweise kurzen Fell sollten regelm├Ą├čig geb├╝rstet werden, um Schuppen und zerzausten Stellen gar nicht erst eine Chance zu geben.

W├Ąhrend es Rassen gibt, die f├╝r einen speziellen Look besonders ber├╝hmt sind, ist dieser nicht immer zu empfehlen. Shitzus neigen zum Beispiel dazu, sich h├╝bsche Haarklammern aus den Haaren zu rei├čen und stolpern durch das eigene Fell. Auch mit einem frechen Kurzhaarschnitt sind die Tiere ├Ąu├čerst liebensw├╝rdig ÔÇô und sie genie├čen mehr Bewegungsfreiheit!

Tipps zur richtigen Fellpflege

Das sch├Âne Fell eines Hundes gilt als Zeichen seiner Gesundheit und Agilit├Ąt. Gl├Ąnzend, gepflegt und der Rasse entsprechend muss es aussehen. Der einzelne Hund pr├Ąsentiert seine Hunderasse und seine eigene Perfektion als Individuum.

Jede Hunderasse ben├Âtigt unterschiedlich viel Fellpflege. Bei der einen gestaltet sie sich als aufwendig, teuer und schwierig, wohingegen die Pflege einer anderen Hunderasse sich leichter, preiswerter und unkomplizierter gestalten kann.

Gesundes Haar und ein sch├Ânes, gl├Ąnzendes Fell stehen jedem Hund gut zu Gesicht. Das gesunde Hundefell vermittelt dem Hundebesitzer ein Gef├╝hl des Stolzes und zeigt ihm, dass sein Hund sich bei ihm wohlf├╝hlt. Anerkennende Worte von Besuchern und anderen Gassi Gehern zeigen ihm, dass er sich gut um seinen Hund k├╝mmert und sich dies bemerkbar macht.

Wie unterscheiden sich die Hundefelle?

Grob unterscheiden sich die verschiedenen Hundefelle in langhaarig, kurzhaarig, glatthaarig. Eine weitere Einteilung bezieht sich auf ihre Dichte. Es gibt Hundefelle mit und ohne die sogenannte Unterwolle.

Den gr├Â├čten Aufwand in der Fellpflege wartet auf die Hundebesitzer mit langhaarigen Hunden. Sie ben├Âtigen t├Ągliche Pflege und beim Fellwechsel erh├Âht sich der Aufwand weiter.

Wie erh├Ąlt der Hund ein sch├Ânes Fell?

Um ein sch├Ânes Fell zu erhalten, ben├Âtigt der Hund ein Futter, das ihn mit allen N├Ąhrstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ausreichend versorgt.

Fellpflege unterst├╝tzt das gesunde Wachstum und den Glanz des Hundefells. Es gilt beim Baden des Hundes, darauf zu achten, kein scharfes Shampoo zu verwenden. Die Hundehaut ist empfindlich und spezielle Hundeshampoos sind auf ihre Bed├╝rfnisse ausgerichtet.

Regelm├Ą├čiges B├╝rsten entfernt Schmutz und Schuppen aus den Haaren und von der Haut. Bei kurzhaarigen Hunden reicht es, sie einmal in der Woche zu b├╝rsten. Langhaarige und Hunde mit Unterwolle, ben├Âtigen bis zu sieben Mal in der Woche die Pflege mit einer B├╝rste.

Sanft, aber gr├╝ndlich muss die Fellpflege bei einem langhaarigen und mit Unterwolle ausgestattetem Hund erfolgen. Mithilfe der B├╝rste lassen sich Verfilzungen der Haare und unangenehme Knoten vermeiden. Das dichte Fell dient seinem Wohlbefinden und sch├╝tzt seine Haut. Filz und Knotenbildung kann sie aber ebenso sch├Ądigen, da sie darunter nicht mehr atmen kann.

Wie erziehst du deinen Hund richtig?

Geht es um die Erziehung des Hundes, so wird am besten aus seiner Sicht gedacht, um auch hier an die artgerechte Haltung zu appellieren. Hunde sind nicht zuletzt durch ihren Urinstinkt zu Rudeltieren geboren. Ihre Familie ersetzt ihr Rudel. Derjenige, der in erster Linie den Ton angibt, ist ihr Oberhaupt. Mit anderen Worten; der Rudelf├╝hrer.

Besteht die Familie aus mehreren Mitgliedern, so tr├Ągt jeder eine entscheidende Rolle. Zumeist ist es der Mann im Haus, der den Rudelf├╝hrer darstellt, w├Ąhrend die Frau f├╝r das Futter verantwortlich ist. Kinder hingegen m├╝ssen besch├╝tzt werden, da sie als schw├Ąchste Glieder im Rudel gelten ÔÇô besonders dann, wenn sie noch ganz klein sind und mit dem Hund zusammen gro├č werden.

W├Ąhrend eine strenge F├╝hrung wichtig ist, darf nicht vergessen werden, dass sich ein treues und loyales, aber genauso auch verletzliches Tier hinter der wom├Âglich stark erscheinenden Fassade verbirgt. Der Hundebesitzer darf sich daher keinesfalls zu schade sein, auch immer wieder eine ordentliche Kuschelrunde mit ihm einzulegen. Denn nebst Leckerlies und Spielzeugen gilt auch das als Belohnung f├╝r das Tier. Hinzukommt, dass dadurch auch das Sozialverhalten nachhaltig trainiert wird, was wiederum dem Umgang mit Fremden (Mensch sowie Tier) zugute kommt.

Kleine Hunde: Maulkorb oder Hundetasche?

Ob es um den Urlaub oder einen wichtigen Pflichttermin geht; viele Hundebesitzer sehen sich an einem gewissen Punkt mit der Frage konfrontiert, ob sie lieber zu einem Maulkorb oder einer Hundetasche greifen. Sobald ├Âffentliche Verkehrsmittel oder auch Taxis mit dem Hund zusammen genutzt werden, ist ein entsprechender Schutz f├╝r die Mitmenschen Pflicht. Aber auch unterwegs bei ganz normalen Spazierg├Ąngen, verbergen sich hier viele Vorteile.

Um herauszufinden, welche der beiden Variante am besten zu den eigenen Bed├╝rfnissen passt, werden diese nun gegen├╝bergestellt.

Ein Maulkorb f├╝r kleine Hunde

Ob er nun regelm├Ą├čig gebraucht wird, oder nicht, beeinflusst nicht den Umstand, dass ein Hund m├Âglichst bald an den Maulkorb gew├Âhnt werden sollte. Denn es gibt immer einen Moment, in dem es n├Âtig wird, diesen zu benutzen.

In den meisten F├Ąllen kann man noch sehr leicht auf die Hundetasche ausweichen. Hat der Hund allerdings Schmerzen und neigt der dadurch dazu, bei Ber├╝hrungen zuzuschnappen, so braucht er zumindest w├Ąhrend der Untersuchung etwas, das seinen Mund versperrt. Auch, wenn man selbst nicht ├╝ber einen Maulkorb verf├╝gt, so hat im Prinzip der Tierarzt f├╝r jede Gr├Â├če einen vorr├Ątig. Die Angst des Hundes ist jedoch immens, wenn er dieses Hilfsmittel bis zu jenem Zeitpunkt nicht kennt.

Vorteile

  • Kein Zuschnappen aus Angst
  • Giftk├Âder k├Ânnen nicht gefressen werden
  • Reinigung ist unkompliziert und einfach

Nachteile

  • Hund f├╝hlt sich eingeengt
  • Schnuppern wird schwieriger
  • Nur wirklich schwere Maulk├Ârbe sind auch zu 100% bisssicher ÔÇô diese wirken sich aber auf die Haltung des Tieres aus
Die wichtigsten Kriterien f├╝r einen Maulkorb sind: Der Hund muss noch ungest├Ârt hecheln und trinken k├Ânnen. Au├čerdem darf der Maulkorb die Kommunikation nicht einschr├Ąnken. Er darf nicht scheuern und l├Ąsst im besten Fall zu, dass das Tier ein Leckerli erh├Ąlt. Gleichzeitig darf es nicht m├Âglich sein, dass der Hund zubei├čt.

Die Hundetasche f├╝r kleine Fellnasen

Eine Hundetasche darf, sofern sie denn vollst├Ąndig verschlie├čbar ist, in ├Âffentlichen Verkehrsmitteln anstelle des Maulkorbs eingesetzt werden. Hunde, die nicht oft in einer solchen Tasche transportiert werden, neigen zu Nervosit├Ąt. Vor allem dadurch, da sie durch das Netz der Tasche nicht sehr viel sehen k├Ânnen. Es empfiehlt sich daher, ein Handtuch auf den Boden davon zu legen, falls der Hund uriniert. Zwar f├Ąngt es wom├Âglich nicht alles auf, aber die Reinigung der Hundetasche f├Ąllt dadurch um einiges leichter aus.

Vorteile

  • Zus├Ątzlicher Stauraum in der Tasche
  • Hund kann unterwegs gem├╝tlich schlafen
  • Tasche l├Ąsst sich je nach Modell vollst├Ąndig verschlie├čen
  • Sind meist als Umh├Ąngetasche nutzbar, wenn der Hund nicht drin liegt
  • Reinigung ist unkompliziert und einfach
  • Der Hund kann niemanden anspringen

Nachteile

  • L├Ąsst sich oft nur schwer falten und ist daher schwierig zu verstauen
  • Hund kann die Umgebung nicht selbst├Ąndig erkunden
Beim Urlaub in anderen L├Ąndern ist es dennoch wichtig, einen Maulkorb zumindest dabei zu haben. Denn es kann immer wieder vorkommen, dass die Toleranz der Hundetasche gegen├╝ber nicht gegeben ist.

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