Die große Gesundheitsfibel für deinen Hund

Brauchst du Infos zu einer bestimmten Hundekrankheit? Dann klapp am besten das Inhaltsverzeichnis auf, um direkt dort hinzuspringen!

Leider sind auch unsere kleinen Lieblinge nicht davor gefeit, hin und wieder eine Krankheit auszubrüten oder unter anderen gesundheitlichen Problemen zu leiden. Für den Besitzer ist dabei Panik unangebracht, denn man trägt immerhin die Verantwortung für den kleinen Racker. Also cool bleiben und für ihn da sein – das ist nun das Allerwichtigste!

Schnellcheck: Erkennen, ob der Hund krank ist

Ein Gesundheitscheck sollte einmal die Woche durchgeführt werden. Dabei gilt es insbesondere folgende Dinge zu überprüfen:

  • Ist das Zahnfleisch hellrosa?
  • Sitzen alle Zähne fest?
  • Sind die Augen klar, glatt und ohne Verkrustungen oder sonstige Verletzungen?
  • Ist die Ohrmsuchel hellrosa?
  • Sieht der Ohrenschmalz unverändert aus?
  • Hat das Fell seinen üblichen Glanz?
  • Sind Kopf, Körper, Bauch und Pfoten frei von irgendwelchen Verletzungen, Schwellungen, Rötungen oder möglichen Parasiten?
  • Gibt es Schuppenflechten, die in den Griff zu bekommen sind?
  • Sind die Krallen ausreichend gekürzt?
  • Sind an den Pfotenballen auch keine Verletzungen ersichtlich?
  • Ist das Gewicht unverändert?
  • Sind After und Vaginal- bzw. Penisbereich sauber und ausreichend freigeschnitten, damit das Geschäft ohne Einschränkung verrichtet werden kann?

Zusätzlich dazu ist der Körper regelmäßig auf ungewöhnliche Knubbel und Knoten zu überprüfen, da es sich hierbei um Tumore handeln kann. Um diese zu finden, müssen die einzelnen Körperteile vorsichtig und mit nicht zu viel Druck abgetastet werden.

Die wichtigsten Anzeichen einer Krankheit

Es gibt verschiedene mögliche Anzeichen dafür, dass ein Hund krank geworden ist. Je mehr davon bemerkt werden, umso stärker wird natürlich auch der Verdacht, dass der Kaltschnauzer Ruhe und Erholung braucht:

  • Atemveränderungen (übermäßiges Schnarchen, röchelndes Hecheln)
  • Ausfluss aus der Nase (Nase ist feuchter als sonst)
  • Fieber (Die Durchschnittstemperatur eines Hundes liegt bei 37 bis 39°)
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Hautprobleme (Ausschläge, Geschwulste, Juckreiz oder erkennbare Verletzung)
  • Infektionen
  • Orientierungsprobleme
  • Schmerzen
  • Unreinheit (Inkontinenz, plötzliche Unreinheit)
  • Verhaltensänderungen (Das Tier frisst weniger, ist gereizt, hat weniger Bewegungsdrang)
  • Verdauungsprobleme (Durchfall, Erbrechen, aufgeblähter Bauchraum)

Ein weiteres, sehr eindeutiges Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt, ist das Humpeln. Bestehen keine Gelenkprobleme oder sonstige Beeinträchtigungen in den Beinen, so möchte der Hund damit in der Regel mitteilen, dass ihm etwas wehtut oder irgendetwas nicht stimmt.

Auch unübliche Aggressionen bei Berührungen, sowie Jaulen und anderes Jammern, sind Zeichen dazu. Hier gilt es allerdings zu unterscheiden; ist der Hund schon etwas älter und möchte er nicht mehr so viel hochgehoben werden, kann er hier auch ein Knurren von sich geben, obwohl ihm nichts fehlt. Er teilt dadurch stattdessen mit, dass er einfach nur seine Ruhe haben möchte.

Erste Hilfe bei Krankheiten – das kann man tun

Bei einer Erkältung darf dem Hund ruhig lauwarmer oder auch abgekühlter Kamillentee geboten werden. Er soll viel Ruhe haben und zu viel Schlaf kommen. Sollte es dazu kommen, dass er für kurze Zeit unrein wird, dann einfach wegwischen und nicht direkt mit ihm schimpfen. Es darf und soll auch ausgiebig mit dem Hund gekuschelt werden, denn Körperwärme ist förderlich, dass er wieder gesund wird.

Möchte der Hund nach wie vor spazieren gehen, so ist das in Maßen erlaubt. Die frische Luft bringt schließlich auch seinen Kreislauf in Schwung. Am besten immer in der Nähe vom Zuhause bleiben, damit man ihn bei Bedarf zurücktragen kann. Ansonsten herrscht striktes Spielverbot, damit er seine Energie für den Kampf gegen die Erkältung behält.

Wichtig ist, dass immer wieder die Temperatur gemessen wird. Tritt Fieber ein, so ist unbedingt ein Tierarzt aufzusuchen!

Ein bewährtes Hausrezept für Erkältung, sowie Magenverstimmungen: Zwei Äpfel pürieren und mit einem Becher Naturjoghurt sowie drei Esslöffeln feiner Bienenhonig vermengen. Schmeckt und duftet herrlich!

Hat der Hund einen Hautausschlag, so muss immer untersucht werden, woher dieser kommt. Es könnte auch eine Allergie der Grund dafür sein – oder aber ein Parasitenbefall zum Beispiel. Um grundsätzlich dagegen zu helfen und einem möglichen Haarausfall entgegenzuwirken, kann die betroffene Stelle mit reinem Pflanzenöl betupft werden.

Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr zwischen Hund und Mensch?

Bislang ist es nur bei einer klassischen Erkältung mit Husten, Schnupfen und Fieber bekannt, dass der Besitzer seinen Hund damit angesteckt hat – oder dieser zumindest kurz nach ihm krank geworden ist. Beim Hund äußert sich das in erster Linie durch eine tränende Nase, häufiges Niesen und mitunter auch Fieber. Daher immer die Gesichter voneinander entfernt halten und regelmäßig die Hände waschen, bevor der Hund gestreichelt wird. Die Tröpfcheninfektion scheint auch bei Kaltschnauzern ansteckend zu sein.

Im Ernstfall immer zum Tierarzt

Sobald sich der Zustand der geliebten Fellnase verschlechtert, muss unbedingt ein Termin beim Tierarzt vereinbart werden. Am Ende gilt schließlich: Lieber einmal zu oft den Arzt aufgesucht zu haben, als einmal zu wenig.

Allergien

Zunehmend auch immer mehr Hunde leiden unter einer Allergie. Wenn sie Glück haben, ist sie aufgrund von einer Allergie gegenüber einer bestimmten Pflanze an eine Saison gebunden, im schlimmsten Fall besteht aber eine Unverträglichkeit mit dem Futter. Um herauszufinden, was genau die Problemursache ist, gibt es mittlerweile bewährte Methoden. Auch immer mehr Tierärzte setzen sich seit jüngster Zeit mit derlei Themen auseinander. Im Zweifelsfall gibt eine kurze Frage nach Allergien bei Hunden Aufschluss darüber, ob der eigene Arzt auch darauf spezialisiert ist.

Grundlegende Kenntnisse helfen allerdings bereits dem Besitzer dabei, die Problematik etwas einzugrenzen. So kann man nicht nur dem Tierarzt wichtige Erstinformationen liefern, sondern auch das Leiden des Kaltschnauzers etwas lindern.

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Was sind mögliche Auslöser einer Allergie?

Es gibt verschiedene Auslöser einer Allergie. Diese können sein:

  • Parasiten (Zecken, Flöhe)
  • Umweltantigene (Staubmilben, Pollen, Pilzsporen)
  • Futterantigene oder auch Proteine

Wie äußert sich eine Allergie beim Hund?

Es ist ein einziges Symptom, das zunächst darauf schließen lässt, dass etwas nicht stimmt: Überdurchschnittlicher Juckreiz.

Auffällig ist dabei dann auch, dass sich der Hund immerzu an einer bestimmten Stelle kratzt. Flöhe oder andere Parasiten wären längst weitergewandert und können ab einer bestimmten Stelle daher ausgeschlossen werden. Weitere mögliche Symptome (vor allem in der Anfangsphase einer Allergie) sind:

  • Hustgeräusche, vermehrtes Niesen
  • Röcheln oder Schnarchen aufgrund einer zugeschwollenen Nase
  • Tränende Augen und ein häufiges Reiben an diesen
  • Eitrige Sekundärinfektionen, wie etwa eine Ohrenentzündung
  • Bei bestimmten Futtermittel kann Durchfall eine Reaktion sein
  • Fell fällt büschelweise aus, die Haut muss allerdings nicht automatisch beschädigt sein
  • Das Tier entwickelt eine Nesselsucht

Je länger der Hund dem auslösenden Allergen ausgesetzt ist, umso stärker machen sich die Symptome auch bemerkbar.

Ab wann werden Medikamente gebraucht?

Es kommt immer ganz auf die Ursache der Allergie und den ärztlichen Rat an. Eigenmächtig sollten nicht einfach irgendwelche Medikamente verabreicht werden, da in den meisten Fällen auch einfach ein gewisser Abstand bzw. das Vermeiden des Allergens Linderung verschafft.

Besteht zum Beispiel eine Weizenallergie, so muss das Futter abgesetzt werden – die Probleme werden nach und nach zurückgehen, bis der Hund sich vollständig davon erholt hat. Kommt er nicht wieder mit Weizen in Verbindung, gibt es auch keine Symptome mehr.

Blaualgen-Vergiftung

Wenn die Sommer sehr warm und sonnig sind, kommt es häufig vor, dass Seen umkippen und für Hunde und Menschen das Baden verboten ist. In der Vergangenheit ist es schon oft vorgekommen, dass Hundebesitzer ihre Hunde trotz Verbot in den See gelassen haben. Durch die Blaualgen-Verseuchung musste der Hund anschließend zum Tierarzt. Hier einige Tipps und Ratschläge zur Blaualgengefahr in Gewässern:

Warum kommt es zur Vergiftung der Gewässer durch Blaualgen?

Sind die Niederschläge zu gering und die Temperaturen über einen längeren Zeitraum hoch, kann der Sauerstoffgehalt im Wasser sinken. Nicht selten ist so wenig Sauerstoff im Wasser, dass die Fische sterben. Auch Flüsse wie die Elbe können davon betroffen sein. Dieser Zustand des Wassers ist die Grundlage für die Bildung von Blaualgen. Für die Blaualgenexplosion können auch Cyanobakterien verantwortlich sein. Unerlaubte Müllentsorgung oder das Abkippen von Gartenabfällen kann ebenfalls dazu beitragen, dass das Gewässer kippt. Das Düngeverhalten in der Landwirtschaft ist eine weitere Ursache, dass Flüsse und Seen belastet werden.

Wie lässt sich eine Vergiftung mit Blaualgen erkennen?

Die Vergiftung mit Blaualgen wird durch Cyanobakterien ausgelöst. Wenn ein Hund aus einem umgekippten See trinkt, reicht es aus, dass er erkrankt und zum Tierarzt muss. Watet der Hund nur durch das Wasser und schleckt sich danach Fell und Pfoten ab, kann dies ebenfalls zu einer Nerven- und Lebervergiftung führen.

Folgende Symptome treten beim Hund bei einer Blaualgenvergiftung auf:

  • Der Hund wirkt kraftlos, stolpert und wirkt lethargisch.
  • Er speichelt viel, ist orientierungslos und die Augen tränen viel.
  • Erbrechen und Atemnot können auftreten.
  • Schwarzer und blutiger Durchfall können auftreten.
  • Blasse Schleimhäute sind ein Indiz für eine Vergiftung.
  • Krampfanfälle und Lähmungen, Muskelzittern und Muskelstarre können auftreten.
  • Der Hund kann im Ernstfall auch bewusstlos werden oder einen Schock erleiden.

Wo können Blaualgen auftreten?

Meistens entstehen in Süßgewässern Blaualgen. Die Folge ist, dass der See ab einer bestimmten Konzentration umkippt. Meist passiert das in den ruhigen, flachen und warmen Bereichen von Teichen, Bächen und Seen, die lange Zeit unter starkem Sonneneinfluss standen. Bei Meeren und Ozeanen kann es sogar in küstennahen Gebieten zu einer Algenblüte kommen.

Wie erfährt man, ob Gewässer in der Nähe betroffen sind?

In vielen Großstädten und Gemeinden wird routinemäßig die Wasserqualität überprüft, um festzustellen, ob Blaualgen eine gefährliche Konzentration erreicht haben. Das Internet kann als Recherchequelle dazu dienen, heraus zu finden, welche Gewässer betroffen sind und ob Badeverbot erteilt wurde. Umweltverbände und Ortsverwaltungen können auch per Email oder telefonisch angefragt werden, um Auskunft zu erhalten.

Blaualgen sind im Wasser gut sichtbar.

Sind im Wasser undurchsichtige, grüne Schlieren zu sehen, dann ist das Gewässer von Blaualgen befallen. Der Algenteppich kann eine wolkenartige Form annehmen und ist aus der Luft besonders gut zu erkennen.

Welche Maßnahmen sollen ergriffen werden, wenn sich der Hund infiziert hat?

Zeigt der Hund nach dem Trinken oder Baden in einem befallenen Gewässer die oben genannten Symptome, sollte schnellstens ein Tierarzt aufgesucht werden. Bei kleinen, schwachen und älteren Hunden kann eine solche Vergiftung tödlich enden. In diesem Fall helfen keine Hausmittel, auch keine Bettruhe, der Gang zum Tierarzt oder in die Tierklinik ist unvermeidbar. Trotz Aufregung sollte Ruhe bewahrt werden – auch wenn es nicht leicht fällt.

Was es in jedem Fall zu beachten gilt

Für den Tierarzt ist es extrem wichtig, die Symptome so exakt wie möglich zu schildern. Veränderungen sollte beschrieben werden. Was hat sich verändert (z.B. die Farbe der Mundschleimhaut), gibt es Ausfallerscheinungen usw. Der Tierarzt kann dann sofort die richtigen Sofortmaßnahmen einleiten und mit etwas Glück geht es dem Hund in einigen Tagen wieder besser.

Blindheit

Das wohl eindeutigste Symptom dafür, dass ein Hund blind ist, dürfte die offensichtliche Verschleierung des betroffenen Auges sein. Bis es allerdings soweit ist, beginnt sich der Umstand in vielerlei Hinsicht anzukündigen. Es ist eine schwierige Zeit für den Kaltschnauzer, da er sich erst an die neue Situation gewöhnen muss. Dabei versteht er selbst nicht ganz, was er da soeben durchlebt. Auch der Mensch merkt nicht sofort etwas von den ersten Anzeichen, da der Vierbeiner sie schnell auszugleichen weiß.

Das ändert sich, wenn der Hund blind wird

Geruchs- und Gehörsinn sind stärker ausgeprägt, der Kaltschnauzer ist automatisch dazu angehalten, umso mehr auf diese beiden Sinne zu vertrauen. Mental hat er allerdings mit einer großen Unsicherheit zu kämpfen, so wird er umso öfter die Nähe zu seinem Besitzer suchen. Man muss nun nachsichtig mit dem Tier sein und sollte ihm nicht weiter böse sein, wenn er Räume betritt, die zuvor für ihn tabu waren. Er erkennt das nicht länger. Aus diesem Grund wird es unter Umständen auch immer wieder nötig werden, ihn aus dem Zimmer zu weisen.

Während der Gewöhnungsphase an die neue Situation wird der Hund sehr oft unruhig sein. Er läuft im Kreis, was bis später anhalten kann, wenn er aufgrund von bestehenden Gehörschäden (oder auch einfach einem fortgeschrittenen Alter) nicht wirklich orten kann, in welche Richtung er sich bewegt. Bei Spaziergängen sollte die Fellnase nun eng bei Fuß geführt werden. Hohe Positionen mit Stolperfällen sind unbedingt zu meiden, da das Verletzungen für den Hund bedeuten kann.

Laute Geräusche in unmittelbarer Nähe werden das Tier fortan erschrecken. Gleichzeitig sind es Klopfgeräusche und alles, was ähnlich klingt, das ihm eine Richtung weisen kann.

Verhaltensauffälligkeiten von blinden Hunden

  • Er läuft vermehrt Kreise oder Zick-Zack-Linien.
  • Spontanes, meist einmaliges Bellen, ist ein Ruf nach dem Besitzer, den er nicht finden kann.
  • Der Hund muss zunehmend geführt werden – draußen, wie drinnen – da er besonders bei Freude und Aufregung dazu neigt, gegen alle möglichen Gegenstände und Möbel zu laufen.
  • Gegenüber Artgenossen wird der Hund zunehmend gleichgültiger. Er ist möglicherweise froh, wenn er von ihnen in Ruhe gelassen wird.
  • Treppenlaufen muss neu gelernt werden. Es besteht sonst eine hohe Verletzungsgefahr!
  • Spaziergänge werden nicht mehr aufregend für ihn sein. Die ausbleibende Bewegung wird der Hund nun durch Umherlaufen im trauten Heim nachzuholen versuchen.
  • Ist der Hund alleine zu Hause, kann es passieren, dass er kurzzeitig stubenunrein wird.
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Mit der Blindheit geht auch das Einstellen des Blinzelns oft einher. Zumindest dann, wenn eine Augenerkrankung dafür zugrunde liegt. Zweimal am Tag sollten seine Augen daher nun mit einem destillierten oder auch abgekochten Wasser (natürlich nur abgekühlt) befeuchtet werden. In der Regel dauert es nicht lange, bis der Hund den Dreh raus hat und sich selbst auch die Augen mit den Pfoten reinigt.

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Schnellcheck – Ist mein Hund blind?

Das stärkste Anzeichen zunächst ist steigende Orientierungslosigkeit. Indem man das Auge ganz kurz mit einer Taschenlampe anleuchtet, kann man überprüfen, ob eine Reaktion in den Pupillen stattfindet. Sie muss sich verengen, andernfalls ist dies das erste Indiz auf die Blindheit des Hundes. Auch kann man etwas vor dem Hund fallen lassen – am besten etwas Leichtes, das ihn nicht erschreckt. Ein Wattebausch, oder ein kleines Papierkügelchen zum Beispiel. Als dritter möglicher Schnellcheck ist es möglich, ihm ein Auge mit der Hand zu verdecken und auf das andere einen Finger zuzubewegen. Blinzelt er nicht, kann er ihn nicht sehen – dieser Test ist mit beiden Augen durchzuführen.

Besteht der Verdacht auf Blindheit beim Hund, so ist umgehend ein Tierarzt aufzusuchen, der die endgültige Diagnose stellen wird.

Futterallergie oder Unverträglichkeit beim Hund

Hunde können genauso wie wir Menschen empfindlich auf gewisse Stoffe reagieren. Im besonderen Fall trifft dies auf Ergänzungsmittel zu, welche in Hundefutter zu finden sind. Hierbei handelt es sich um sogenannte Allergene. Die Symptome reichend dabei von Juckreiz, bis hin zu entzündeten Stellen, welche der Tierarzt meistens als „Hot Spots“ bezeichnet. In den meisten Fällen ist Durchfall und Erbrechen keine Reaktion auf eine Allergie des Hundes, sondern eine Reaktion auf einen Stoff im Hundefutter den der Organismus des Hundes nicht abbauen beziehungsweise nicht auf normale Art und Weise ausscheiden kann.

Dabei handelt es sich um allergische Reaktionen, die eine Abwehrreaktion des Körpers in Gang setzt. Auslöser können dabei vielseitig sein. Innerer als auch äußerer Kontakt mit giftigen Stoffen, wie sie zum Beispiel in der Umwelt vorkommen. Sicherheit darüber, ob es ich um eine Unverträglichkeit oder eine Allergie handelt, kann der Tierarzt bestimmen.

Änderungen in der Futterzusammensetzung

Produzenten von Hundefuttermittel ändern bisweilen die Zusammensetzung des Hundefutters. Ein Grund dafür kann sein, dass ein Bestandteil des Futters nicht mehr verfügbar ist und stattdessen ein anderer verwendet wird. Die Hersteller dieser Futtermittel sind zwar für eine gewisse Anzeige- und Meldepflicht verantwortlich, nicht aber für die genaue Deklarierung des Futtermittels. Bedingt durch diese Tatsache kann es sein, dass der Hund auf den einen oder anderen Zusatz, allergisch reagiert.

So läuft es in der Praxis so ab, das ein tierisches Produkt, das vorher vom Landwirt X bezogen wurde, nun von Landwirt Y bezogen wird. Dieser hat aber die Tiere mit etwas anderem gefüttert. Oder er hat sie auf einer Weide grasen lassen, die eventuell mit chemischen Stoffen belastet ist. Dies reicht bereits aus, um eine allergische Reaktion beim Hund zu zeitigen.

Unverträgliche Füllstoffe

Die Produzenten von Hundefuttermittel sind genauso wie andere Unternehmen auch, darauf bedacht das sie wirtschaftlich arbeiten. Dies zum Anlass nehmend kann dafür zum Anlass genommen sein, das gewisse Füllmengen, wie zum Beispiel Sojaprodukte, Getreideabfallprodukte und dergleichen aus Ländern bezogen werden, welche sich nicht unbedingt an die erforderlichen gesetzlichen Regelungen halten, welche zum Beispiel in der BRD oder Österreich gelten. Je nachdem wie diese Getreideprodukte gezüchtet beziehungsweise gedüngt wurden, können dabei Stoffe chemischer Beschaffenheit auf das eigentliche Produkt einwirken, welches sich als Allergen auf den Hund in Form einer Reaktion auswirkt.

Nahrungsumstellung als Auslöser

Auch wenn Herrchen es gut mit dem vierbeinigen Familienmitglied meint und es, aus welchem Grunde auch immer, anderes Futter kauft. Besonders unsere vierbeinigen Familienmitglieder reagieren auf Veränderungen. Dies trifft im Besonderen auf Änderungen im Speiseplan zu. Unter anderem das sich allergische Reaktionen zeigen. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes, so wie der Mensch auch, Gewohnheitstiere. Dieses neue Futter zeichnet sich eventuell durch eine andere Zusammensetzung aus. Andere Fleischsorten, Getreide- und Gemüsesorten und anderen Füllmaterialien. Dies, ist in den häufigsten Fällen eines jener Gründe, warum es zu einer allergischen Reaktion kommt.

Der Organismus ist auf die Zusammensetzung „seines“ Futters gewöhnt. Abweichungen von dieser Zusammensetzung kann dafür ausschlaggebend sein, das der Hund auf eine nicht gewünschte Art in Form von Hot Spots, Entzündungen und auch Durchfall und Erbrechen reagiert.

Sicher ist sicher

Hunde gehören für uns Menschen zu den liebsten Gefährten. Aus diesem Grunde sollte man besonders darauf achten, womit man den Hund füttert. Es lohnt sich auf jeden Fall, das man sich mit der Zusammensetzung des Futters befasst. Welche Ingredienzien sich darin befinden, aus welchen Ländern es bezogen wird und welche Füllmaterialien dafür verwendet werden. Wenn man aber ganz sicher gehen möchte, sollte man das Hundefutter selbst zubereiten oder es von Produzenten beziehen, welche nur, für den Hund natürliche Produkte verwendet. Ohne Chemie und sogenannte Füllmaterialien die nur dazu dienen, dass der Produzent mehr Profit erwirtschaftet.

Humpeln

Der Hund ist des Menschen bester Freund und gerade deshalb möchte man für seinen treuen Gefährten nur das Beste. Leider kann es vorkommen, dass er von jetzt auf gleich humpelt und der Besitzer fragt sich: Wie konnte es dazu kommen? Habe ich etwas übersehen? Muss ich zum Tierarzt? Wenn ein Hund lahmt kann das viele Gründe haben. Wichtig dabei ist, dass man seinen Hund aufmerksam beobachtet und untersucht, damit man die Ursache und den Schweregrad der möglichen Verletzung bestimmen kann.

Zudem gibt es bestimmte Punkte, die dabei berücksichtigt werden sollten, wie Rasse, Alter, Gewicht, Ernährung, Verhalten, Vorlieben und auch Vorerkrankungen. Wenn der Besitzer lernt richtig mit der Situation umzugehen und darauf angemessen reagiert, kann er seinem geliebten Hund schnell und gezielt helfen. Es folgen ein paar nützliche Tipps, die ein Hundebesitzer, im Falle einer Lahmheit seines Hundes, berücksichtigen kann.

Die Art der Lahmheit bestimmen

Der Schreck sitzt tief, wenn ein Herrchen seinen kleinen Liebling humpeln sieht. Doch es muss nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgegangen werden. Wichtig ist, ruhig zu bleiben und seinen Hund genau zu beobachten. Die Art der Lahmheit kann schon sehr viel über die Verletzung aussagen. Da gibt es zum einen die Hangbeinlahmheit, bei der die Gliedmaße weniger weit nach vorn geschwungen wird.

Meist handelt es sich dabei um einen Schmerz im oberen Bereich der Gliedmaße, wie zum Beispiel die Schulter. Zum anderen gibt es die Stützbeinlahmheit, bei der die Phase der vollen Belastung der Gliedmaße verkürzt ist, was ein Zeichen für eine mögliche Verletzung des unteren Beines sein kann. Wenn der Hund seine Gliedmaße gar nicht belastet und permanent angezogen hat, dann ist der Schmerz meistens sehr hoch und das Herrchen sollte so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen.

Mögliche Ursachen herausfinden

Überaus wichtig, auch für die spätere Diagnose beim Tierarzt, ist es, herauszufinden, was der Hund zuletzt, vor der Lahmheit gemacht hat. Hat er mit anderen Hunden getobt? Hat er sich davor lange ausgeruht, also nicht viel bewegt? Ist das Humpeln nach dem Hundesport oder Spielen mit dem Besitzer aufgetreten?

Ebenfalls beachten sollte man das Alter des Hundes, denn Senioren haben oft mit degenerativer Arthrose zu kämpfen und Welpen befinden sich noch im Wachstum, das heißt die Knochen bestehen noch zu einem großen Teil aus Knorpel und sind somit sehr weich und anfällig für Fehlstellungen. Was frisst der Hund? Hat er alle Vitamine und Mineralstoffe, die er für seinen Bewegungsapparat braucht? Bei vielen Rassen gibt es auch spezifische Erkrankungen, die auftreten können, wie Kreuzbandrisse bei Boxern oder Patellaluxation bei Zwergrassen, wie dem Chihuahua.

Untersuchung der betroffenen Gliedmaßen

Wenn die Art der Lahmheit bestimmt wurde, kann der Besitzer seinen Hund an der betroffenen Stelle gezielter untersuchen. Hierbei sollte sehr darauf geachtet werden, wie er auf die Berührung reagiert, denn wird mit dem Abtasten der Gliedmaße starker Schmerz ausgelöst, kann der Hund eventuell schnappen. Schon, wenn er schmatzt, ist das ein erstes Anzeichen für Schmerz. Wird das berücksichtigt, kann die Gliedmaße, am besten von der Pfote ausgehend bis zur Schulter, untersucht werden.

Nicht mehr als Abtasten und langsames, passives Bewegen der einzelnen Gelenke sollten bei der Untersuchung durchgeführt werden. Dabei wird auch auf kleine Fremdkörper in den Ballen geachtet. Ist äußerlich eine Verletzung zu erkennen oder hat der Hund zum Beispiel beim Beugen des Ellenbogengelenkes Schmerzen angezeigt, dann sollte der Besitzer einen Tierarzt aufsuchen. Denn dieser hat die nötige Erfahrung und die speziellen Geräte zur optimalen Diagnose der Verletzung.

Je nach Schweregrad der Verletzung, kann er auch einen Besuch beim Hundephysiotherapeuten empfehlen, der mit intensiven Massagen und Übungen den Hund wieder fit machen kann, denn was dem Herrchen guttut, wird auch seinem Vierbeiner helfen.

Insektenstiche

Insekten wie Bienen, Wespen und Hornissen sind im Sommer weit verbreitet. Die meisten Hunde wollen mit ihnen spielen mit ihnen und greifen danach. Für Hunde sind Insektenstiche nicht nur schmerzhaft, sondern können in Lebensgefahr übergehen. Hat der Hund einen Insektenstich, kann es unter Umständen gefährlich werden. Wie man dem vorbeugen kann und was im Falle eines Stiches zu tun ist, wird nachfolgend erläutert.

Am Futternapf und bei Spaziergängen gilt besondere Vorsicht

Die größte Gefahr droht von Wespen, Bienen und Hornissen in der Nähe ihres Nestes. Aus diesem Grund sollte der Hundehalter bei Spaziergängen einen Blick dafür haben, dass der Hund, wenn möglich, nicht in den Nahbereich eines Nestes kommt. Beim Trinken oder Fressen besteht auch die Gefahr, dass Hunde Insekten verschlucken oder von ihnen attackiert werden. Der Futter- und Wassernapf sollte öfters kontrolliert werden. Manchmal ist es ratsam, den Hund drinnen zu füttern. Außerdem sollte das Schnappen nach Insekten verhindert werden, da diese sonst in den Rachen- und Mundraum gelangen können.

So beugt man am besten einem Insektenstich vor

  • Entfernen von Wespennestern im Garten oder am Haus
  • Hundefutter nicht draußen stehen lassen
  • Regelmäßige Kontrolle des Wassernapfes
  • Notfallmedikament im Falle eines Allergieschockes
  • Im Welpenalter sollte das Schnappen nach Insekten abtrainiert werden.

Die wichtigsten Anzeichen nach einem Insektenstich

Wurde der Hund von einem Insekt gestochen, er sich an einer bestimmten Körperstelle leckt, starken Speichelfluss hat oder sogar aufjault, sollte sofort nach einer Schwellung, Einstichstelle oder Rötung gesucht werden. Hunde können auch anfangen zu humpeln, wenn ein Insektenstich an der Pfote sitzt. Die Symptome können vielfältig sein, je nachdem wo der Hund gestochen wurde. An der Einstichstelle tritt häufig eine Rötung und Schwellung auf. Ein Bienenstich kann einen Stachel zurücklassen. Dagegen kann eine Wespe häufiger zustechen. Sie lässt meist keinen Stachel zurück. Wurde der Hund von einer Hummel oder Hornisse gestochen, bleibt meistens kein Stachel zurück.

Befindet sich der Stich im Rachen-, Mund- oder Halsbereich, kann es zu einer Schleimhautschwellung kommen sowie Anzeichen einer Erstickung und Atembeschwerden können auftreten. In schweren Fällen droht sogar die Bewusstlosigkeit. Hunde können allergisch auf das Insektengift reagieren und im schlimmsten Fall einen Schock bekommen. Nur ein Tierarzt kann entscheiden, ob der Hund einen anaphylaktischen Schock hat oder nicht. Der Hund sollte deshalb bei Verdacht schnellstens zu einem Tierarzt gebracht werden.

Ersthilfemaßnamen im Falle eines Insektenstiches

Ein Insektenstich verläuft meistens gefahrlos. Deshalb sollte erst mal Ruhe bewahrt werden. Die Einstichstelle sollte begutachtet werden und gegebenenfalls behandelt werden. Bei einem Bienenstich kann mit einer Pinzette der Stachel entfernt werden. Die Einstichstelle kann mit fließendem Wasser und einem feuchtkaltem Tuch gekühlt werden. Befindet sich der Stich im Rachen- oder Mundraum, kann die Kühlung von außen erfolgen. Der Hund sollte in diesem Fall genau beobachtet werden. Da es bei einer Schwellung von Zunge oder Halsbereich zu Atemnot kommen kann, sollte schnellsten ein Tierarzt aufgesucht werden. Außerdem kann der Hund röcheln und apathisch wirken, was weiter Anzeichen eines allergischen Schocks sein können.

Der Gang zum Tierarzt oder in eine Tierklinik

Ist es zu einem Insektenstich gekommen, kann vorab mit dem Tierarzt telefonisch Kontakt aufgenommen werden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass der Tierarzt offen hat und sich unter Umständen vorbereiten kann. In so einem Fall ist es sinnvoll, mit 2 Personen zum Tierarzt zu fahren, damit eine Person den Hund beobachten und die Einstichstelle weiterhin kühlen kann. Ist bei dem Hund das Allergierisiko eines Insektenstiches bekannt, sollte ein Notfallmedikament im Haushalt vorhanden sein, welches im Notfall verabreicht werden kann.

Cheat-Sheet: Anzeichen bei einem Insektenstich

  • Verstärkter Speichelfluss
  • Abruptes Humpeln oder Aufjaulen
  • Juckreiz oder Lecken einer Körperstelle
  • Rötungen und Schwellungen
  • Symptome für Erstickung und Atembeschwerden
  • Bewusstlosigkeit und Schockzustand

Lebensmittelvergiftung

Genau wie beim Menschen können schlechte Lebensmittel bei Hunden eine Lebensmittelvergiftung verursachen. Was jedoch ein Lebensmittel für einen Hund “schlecht” macht, ist anders als für einen Menschen.

Salmonellen können bei Hunden eine Lebensmittelvergiftung verursachen. Salmonellen sind Bakterien, die in rohem oder unzureichend gekochtem Fleisch vorkommen, insbesondere in Huhn, Rindfleisch, rohem Fisch und sogar Eiern.

Andere bakterielle Ursachen wie Staphylococcus finden sich in Milch und anderen Produkten, die Milchprodukte verwenden, wie Kartoffel- und Hühnersalat oder mit Sahne gefüllte Backwaren und sogar Würste und Soßen. Eine Kruste kann tatsächlich als Isolator für die Bakterien fungieren und ihr Wachstum in den Dessertartikeln inkubieren, selbst wenn sie ordnungsgemäß gekühlt wurde.

Anzeichen einer Lebensmittelvergiftung beim Hund

Es kann schwierig sein, festzustellen, ob Ihr Hund an einer Lebensmittelvergiftung leidet, da die Symptome häufig denen anderer Krankheiten entsprechen. Es gibt jedoch viele häufige Symptome im Zusammenhang mit einer Lebensmittelvergiftung, auf die Sie achten können.

Diese Symptome umfassen:

  • Erhöhtes Sabbern
  • Erbrechen
  • Durchfall oder lose Stühle
  • Krämpfe
  • Schwindel
  • Bauchschmerzen
  • Fieber
  • Lethargie
  • Verminderter Appetit
  • Unkontrollierbares Zittern
  • Wimmern vor Schmerz
  • Aggression

Diese Anzeichen und Symptome können sehr subtil sein, sie können jedoch auch schnell auftreten und ziemlich dramatisch sein. Es hängt alles davon ab, was der Hund gefressen hat und wie viel er gefüttert hat. Die meisten Hunde erholen sich vollständig von einer Lebensmittelvergiftung, wenn sie richtig gepflegt werden.

Lebensmittelvergiftung behandeln

Der Körper des Hundes reagiert häufig auf das Vorhandensein von Toxinen, indem er versucht, diese auszuspülen, entweder durch Durchfall oder Erbrechen oder beides. Diese natürliche Reinigung des Giftes sollte die überwiegende Mehrheit der Giftstoffe beseitigen. Dieser Prozess führt jedoch wahrscheinlich dazu, dass Ihr Hund sehr schnell dehydriert.

Geben Sie Ihrem Hund in den ersten 24 Stunden nach einer Lebensmittelvergiftung viel Wasser. Während dieser Zeit sollten Sie nicht versuchen, Ihren Hund zu füttern. Halten Sie sich nur an Wasser. Die Chancen stehen gut, dass Sie Ihren Hund von Ihrem eigenen System erholen können. Wenn Sie sich jedoch wiederholt übergeben oder nach 24 Stunden keine Anzeichen einer Besserung feststellen, sollten Sie Ihren Hund zu Ihrem Tierarzt bringen. Nach 24 Stunden können Sie Ihren Hund wieder füttern.

Da jedoch jede Situation anders ist, ist es wichtig, dass Sie auf Ihren Hund aufpassen, wie viel er gefressen hat. Manchmal kann die Lebensmittelvergiftung akute Symptome hervorrufen, die Ihr Hund innerhalb weniger Stunden beseitigen kann. Im besseren Fall bedeutet dies, dass der Magen vollständig entleert und das Toxin beseitigt wurde.

Wenn jedoch das Erbrechen anhält, könnte dies bedeuten, das Toxin in den Dünndarm eingetreten ist, das ein ernsteres Problem und ein Zeichen des inneren Schadens sein kann, vor allem, wenn es irgendein Blut in dem Erbrochene des Hunds oder Durchfall.

Da jeder Fall einer Lebensmittelvergiftung anders ist, ist es auch schwierig, die Dauer der Krankheit oder der Erholungsphase zu bestimmen. Im Allgemeinen sollte das Erbrechen nicht länger als mehrere Stunden dauern, da an dieser Stelle der Magen des Hundes vollständig entleert werden sollte. Aber manchmal kann es länger dauern.

Wenn das Erbrechen fortsetzt, kann es andere an einem anderen gesundheitlichen Zustand weist auch als Lebensmittelvergiftung, wie Hunde Pankreatitis, Fremdkörperbehinderung oder bei Hunden aufblasen, die alle lebensbedrohlichen Probleme, die tierärztliche Hilfe benötigen. Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, um diese anderen möglichen Szenarien auszuschließen.

Magen-Darm-Probleme

Das Futter zu schnell hinuntergeschlungen oder beim Gassi-Gehen etwas Schlechtes gefressen: Hunde haben schnell mal Magen-Darm-Probleme. Diese vier Tipps verraten, was man sofort tun kann und ab wann es ratsam ist, zum Tierarzt zu gehen:

Auf diese Symptome sollte man achten

Oft zeigt sich eine beginnende Erkrankung schon im Vorfeld, wenn der Hund etwa ohne große Lust frisst oder spielt, apathisch oder unruhig wird, und eine Schonhaltung einnimmt. Eindeutige Symptome dafür, dass etwas im Magen-Darm-Trakt des Hundes nicht stimmt, sind:

  • Blähungen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Übelkeit

Mögliche Ursachen finden

In einigen Fällen lässt sich leicht erklären, warum es dem Hund nicht gut geht: Viele Hunde reagieren zum Beispiel auf unbekannte Situationen, Stress, langes Autofahren oder ungewohntes, neues Futter mit Magen-Darm-Problemen. In diesen Fällen kann man zunächst eine Zeit lang beobachten, ob es dem Hund schnell wieder besser geht oder er sich an das neue Futter gewöhnt. Hält eine Futterunverträglichkeit länger an, muss allerdings entweder auf die alte Futtersorte zurückgegriffen oder eine andere Marke ausgesucht werden.

Häufig reagieren Hunde mit Magen-Darm-Problemen nach dem Spaziergang. Dann kann es sein, dass der Hund in einem unbeobachteten Moment etwas Verdorbenes oder mit Pestiziden Belastetes aufgenommen oder aber verunreinigtes Wasser getrunken hat. Daher sollte man wachsam sein, wenn der Hund an der Leine plötzlich schnappt und Kau- sowie Schluckbewegungen macht, und ihn aufmerksam beobachten, ob sich nicht Symptome einer Magen-Darm-Reizung einstellen. Manche Hunde fressen auch mit Begeisterung Schnee und reagieren dann mit Erbrechen und Durchfall. Hier besteht allerdings kein Grund zur Besorgnis und der Hund erholt sich sehr schnell.

Hunde verfügen über ein äußerst robustes Verdauungssystem, aber manchmal bekommen auch sie eine durch Viren, Bakterien oder Parasiten wie z.B. Giardien verursachte Magen-Darm-Grippe. Meistens bekommt man diese mit Hausmitteln wieder in den Griff. Hält sich so ein Magen-Darm-Infekt allerdings länger und wird der Hund schwächer, sollte man unbedingt zum Tierarzt.

Erste Hilfe bei Magen-Darm-Problemen

Bei weniger starken Symptomen hilft es oft schon, wenn der Hund zunächst einen halben bis ganzen Tag lang nichts frisst, damit sich der gereizte Verdauungstrakt erholen kann. Dies kommt allerdings nur in Frage bei normalgewichtigen, nicht zu schlanken oder zu alten Hunden, deren Stoffwechsel eine kleine Fastenkur ohne weiteres verkraftet.

Anschließend sollte der Hund Schonkost aus gekochtem Hühnerfleisch ohne Knochen und etwas Reis erhalten. Beides ist leicht verdaulich, und die Schleimstoffe aus dem Reis helfen zusätzlich dabei, die angegriffene oder entzündete Magenschleimhaut zu schützen. Auch ein wenig Leinsamen und Joghurt unter das Futter gemischt helfen dabei, die Verdauung sanft wieder ins Lot zu bringen.

Bei akuten Bauchkrämpfen und Übelkeit kann man Hunden mit krampflösenden und die Magensäure neutralisierenden Medikamenten helfen, die eigentlich aus der Humanmedizin kommen. Um etwa am Wochenende oder abends gewappnet zu sein, kann man schon im Vorfeld mit dem Tierarzt die passende Dosierung abklären und die richtigen Medikamente in der Hausapotheke bereithalten.

Ab wann zum Tierarzt?

Oft helfen schon Fasten und leichte Schonkost, damit es dem Hund bereits nach kurzer Zeit wieder besser geht. Zum Tierarzt sollte man allerdings, wenn:

  • die Magen-Darm-Probleme länger als drei Tage anhalten und nicht deutlich besser werden.
  • der Hund zusätzlich auch Fieber über 39°C bekommt.
  • der Hund gleichzeitig Durchfall und Erbrechen hat.
  • der Hund von einer Minute auf die andere plötzlich heftig erbricht oder schweren Durchfall hat, apathisch wird und eindeutig schwer krank ist.
  • der Hund eindeutig starke Schmerzen hat.
  • sich Blut im Erbrochenem oder im Kot zeigt.
  • der Hund sehr jung oder schon alt ist – Welpen und alte Hunde dehydrieren bei anhaltendem Durchfall oder Erbrechen sehr schnell.
  • der Verdacht auf eine Magen-Verdrehung oder einen Darm-Verschluss besteht. Diese können lebensbedrohlich sein und müssen daher sofort von einem Tierarzt behandelt werden.

Parasiten

Jeder Hund kommt zumindest einmal in seinem Leben mit Parasiten in Verbindung. Im Groben wird zwischen inneren und äußeren Parasiten unterschieden, die optisch sehr einfach voneinander zu unterscheiden sind. Außerdem geben auch die Beschwerden einen fast schon zielsicheren Aufschluss darüber, wovon der Kaltschnauzer da überhaupt befallen wurde.

Achtung ist geboten, wenn Hund und Katze in einem gemeinsamen Haushalt leben. Meist werden beide Tiere von denselben Parasiten befallen, wodurch sie sich diese auch gegenseitig übertragen!

Ein Parasitenbefall ist zumeist dadurch zu erkennen, dass sofort ein Krankheitszustand eintritt. Einzig Endoparasiten, wie beispielsweise der Bandwurm, sind im ersten Moment relativ unauffällig. Dieser äußert sich zum Beispiel durch einen übermäßigen Appetit und Energieverbrauch – gleichzeitig steigt aber der Drang zu koten nicht weiter an. Ein Tierarzt weiß vergleichsweise schnell, welcher Parasit den Hund befallen hat.

Die häufigsten Parasiten bei Hund & Katze

Ektoparasiten nisten sich auf der Haut und im Fell der Tiere ein, während die Endoparasiten den Hund als Wirt für sich nutzen. Während äußere Parasiten damit nur über kurze Zeiträume (und damit bloß Tage) hinweg auftreten, können die inneren Parasiten bis zu einigen Monaten hinweg in dem Tier überleben. Nicht immer schaden sie dem befallenen Körper, da es sich hierbei doch schließlich um ihren Wohnraum handelt. Währenddessen sind es die Ektoparasiten, welche den Hund oftmals mit Bissen und Einstichen übersäen.

Ektoparasiten (außen)

  • Flöhe (Von den 2.400 Arten weltweit sind rund 70 bei uns in Mitteleuropa vertreten.)
  • Haarlinge
  • Läuse
  • Milben (Ohrmilbe, Raubmilbe, Räudemilbe)
  • Stechmücken
  • Zecken (Auwaldzecke, Braune Hundezecke, Holzbock)

Endoparasiten (innen)

  • Einzeller (Giardien, Kokzidien)
  • Würmer (Spul-, Band-, Haken-, Peitschen-, Herz- und Lungenwürmer)
Vor Stechmücken hingegen muss man sich in wärmeren Klimazonen in Acht nehmen. Hierfür ist unbedingt ein entsprechendes Insektenspray einzupacken, denn die Folgen von ihren Stichen können verheerend, wenn nicht sogar tödlich sein!

Ob und wie oft es am Ende zu einem Parasitenbefall kommt, hängt von den individuellen Lebensumständen des Hundes ab. Auch der Wohnraum ist ausschlaggebend dafür, so sind in Europa allem voran Zecken, Milben und Flöhen die Parasiten, welche am häufigsten vorkommen werden.

Was tötet Milben beim Hund? Es kommt immer auf die geenaue Milbenart an, die meisten lassen sich durch entweder Hausmittel wie Kokosnussöl oder auch spezielle Sprays und Puder vernichten.

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Das sind die auffälligsten Symptome beim Befall von Parasiten

  • Anhaltender Durchfall
  • Appetitverlust, Appetitlosigkeit
  • Blutarmut (erkennbar durch auffällig helles Zahnfleisch)
  • Blutige Krusten, da sich der Hund immerzu kratzt
  • Blutsaugende Parasiten stechen besonders an den Ohren und im Gesicht zu
  • Erbrechen und Übelkeit
  • Gewichtsverlust und ggf. Abmagerung
  • Rutschen auf dem Hinterteil
  • Schwellungen und Juckreiz
  • Stich- oder auch Bisswunden in Punktform
  • Verhaltensstörungen; Unruhe, Apathie, Aggressivität
  • Würmer sind deutlich im Kot erkennbar

Übergewicht

Genauso wie der Mensch, ist auch der Hund davon betroffen, schwere gesundheitliche Schäden von überdurchschnittlich viel Gewicht davonzutragen. Das belastet seine Gelenke, schränkt ihn in der Bewegung ein und kann schwere organische Schäden hervorrufen. So sind das Herz und die Nieren, genauso wie die Leber oft von negativen Begleiterscheinungen geprägt. Diabetes ist dabei nur eines von vielen Problem, dass im Zusammenhang mit Übergewicht bei Hunden auftreten kann.

Woran erkennt man zunächst, ob ein Hund zu dick ist? Zwar gibt es für jede Rasse ein entsprechendes Idealgewicht, doch ist dieses immer vom individuellen Einzelfall abhängig. Am besten eignet sich zur Feststellung das Abtasten des Hundes:

  • Sind die Rippen tastbar?
  • Können die Rippen problemlos gezählt werden?
  • Gibt es spürbare Fettpölsterchen an Rücken oder dem Schwanzansatz?

Hinzu kommen verschiedene offensichtliche Anzeichen, wie etwa eine nachlassende Bewegungsfreude oder das Verschwinden der Taille, was auch optisch bereits zu erkennen ist. Wenn er kein Übergewicht hat, sind seine Proportionen deutlich zu erkennen. Außerdem ist dann am Bauch eine eingezogene Linie, die sogenannte Bauchlinie, klar erkennbar.

Bereits 10% mehr, als das übliche Gewicht immer betragen hat, bedeuten beim Hund Übergewicht.

Welche Hunderassen neigen zu Übergewicht?

Es gibt ein paar Rassen, die aufgrund ihrer Veranlagung schon alleine genetisch bedingt eine schnelle Gewichtszunahme haben werden. Dazu zählen unter anderem Dackel, Collies, Corgis, Beagles sowie alle Spaniel- und Retrieverarten. Generell wird das durch Bewegungsmangel und eine falsche Ernährung bei jeder Hunderasse gefördert.

Hunde, die während ihrer Jugend und im frühen Erwachsenenalter keine Probleme mit dem Gewicht hatten, entwickeln diese zudem meist, wenn es eine Kastration bzw. Sterilisation gibt. Dadurch entsteht meist eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine andere hormonelle Erkrankung. Auch Cortisol in Medikamenten, die sie nach Operationen beispielsweise erhalten werden, tragen dazu bei, dass sich mehr um die Hüften anzulegen beginnt.

Nach einer Sterilisation oder Kastration neigen übrigens viele Hunde hierzu, rasch an Gewicht zuzulegen. Nicht selten erkranken sie hierdurch an einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer weiteren hormonellen Erkrankung. Gleichfalls hier können selbstverständlich die vorab aufgelisteten Finessen in diesem Fall assistieren, das Körpergewicht des Tieres unter Überprüfung zu bringen.

Wann gilt ein Hund als zu dick?

Immer mehr Tierärzte in Deutschland und Österreich stellen zu ihrem Bedauern fest, dass die Hundehalter etliche Male ganz und gar nicht richtig wahrnehmen, wenn ihr Hund sich dem Zustand Adipositas annähert. Es ist aus diesem Grund aufbauend, wiederkehrend objektiv an das eigene Tier heranzutreten und es zu wiegen.

Je nach Rasse schwankt gleichermaßen das Idealgewicht des Tieres. Man kann mithilfe einen Trick ertasten, wie es darum steht: Fühlt man beim Abtasten des Hundes seine Rippen unter locker aufgelegten Händen, ohne dass ebendiese visuell zu sehen sind, liegt er im Idealgewicht. Ebenfalls eine klar ausgeprägte Taille zählt dafür.

Leider verhält es sich in dieser Art, dass ebenso in dieser Art 10% des Idealgewichts mehr auf der Waage als übergewichtig gelten. Ganz winzige Hunderassen sind also häufig längst mit allein einem Kilo mehr zu schwer.

7 Tipps gegen Übergewicht beim Hund

Aufgrund der beschriebenen möglichen Probleme, die bei Übergewicht auftreten, sollte in jedem Fall ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser kann dabei unterstützen, einen individuellen Diätplan für das Tier auszuarbeiten und gegebenenfalls auch Nahrungsergänzungsmittel verschreiben, sollten irgendwelche Mangelerscheinungen dadurch entstanden sein. Nachfolgend kommen nun zusätzliche sieben Tipps, die beim Kampf gegen die Fettpölsterchen helfen werden.

1. Den Körper schonen

Das Übergewicht sorgt dafür, dass der Hund immer schneller an seine Grenzen gerät. Das sollte ganz einfach zu bemerken sein. Dazu ist es nur notwendig, das eigene Tier genau zu beobachten. Schnell wird man merken, dass sich das Hecheln oft nach einem Röcheln anhört und die Geschwindigkeit davon stark ansteigt. Allgemeinhin wird die Atmung für das Tier anstrengender, was es nachhaltig stresst. Stimmungsschwankungen und Lustlosigkeit können die Folgen sein. Unterwegs braucht der Hund immer mehr Pausen, um sich auszuruhen und wieder zu Kräften kommen zu können. Lange Strecken während Spaziergängen werden daher fast unmöglich für ihn.

Allgemeinhin wird er sich sehr schwertun, sich ausreichend zu bewegen. Auch der Spieldrang wird daher darunter zu leiden beginnen. Wichtig ist es nunmehr, dass sein Körper geschont wird. Er muss seine Energie sparen und diese für das Training zum Abnehmen aufbehalten können.

Keinesfalls sollte er springen oder auf zwei Pfoten Kunststücke machen, da das die Gelenke und Muskeln zusätzlich strapaziert. Auch während Dusch- und Badezeiten wird nun wichtig, dass der Hund auf allen vier Pfoten stehenbleibt. Trotz allem sollte er nicht mit Gewalt dazu bewegt und hinunter gedrückt werden, da das ebenso Schäden für Gelenke und Pfoten bringen kann.

2. Eigene Fütterungsfehler erkennen

Der Blick des Vierbeiners mag noch so verführerisch wirken, das Mitgefühl ihm gegenüber noch so sehr wachsen – festgelegte Mengen von Leckerlies sollten unbedingt eingehalten werden. Letzten Endes kommt das Übergewicht ja nicht von irgendwo und während nur selten zu wenig Bewegung der Grund dafür ist, liegen die Fehler zumeist in der Fütterung.

Es ist daher wichtig, die eigenen Fehler zu erkennen, um diese in Zukunft nicht weiter zu wiederholen. Hat der Hund nämlich erst seine Diät erfolgreich überstanden, wird das überschüssige Gewicht schnell wieder angelegt, wenn einzige Verhaltensweisen immerzu Wiederholung finden.

Kalorienreiche Leckerlies mit gesundem Trockenfutter abwechseln

Niemand performt es von null auf hundert, sich seine liebsten Sünden abzugewöhnen. Nicht unterschiedlich geht es da einem Kaltschnauzer mit seinen Leckerlies. Hierdurch er nicht ganz darauf verzichten muss, dürfen sie natürlich auf dem Speiseplan bleiben. Nichtsdestoweniger ist es besser, sie nicht ganz in dieser Art etliche Male einzusetzen, wie bisher. Beim Umstieg auf spezielles Diätfutter kann im Besonderen die Trockenfuttervariante hiervon gleichermaßen zur Wiedergutmachung verwendet werden. Unterwegs im Hundebeutel ist es fortwährend hierbei, um in dieser Art einen Ansporn für die vorab erwähnten Bewegungsspiele zu machen.

3. Spaziergänge aktiv gestalten

Dem eingeschränkten Bewegungsdrang muss Einhalt geboten werden. Der Spaziergang muss unbedingt wieder interessant für den Hund gestaltet werden. Es ist daher wichtig, etwas zu finden, das ihm Freude bereiten wird. Jeder Kaltschnauzer wird sich auf den Spaziergang freuen, wenn er weiß, dass hier Spiel und Spaß auf ihn warten werden.

Schon kleine Spielereien können den Spaziergang aktiv mitgestalten. Etwa, indem um eine größere Baumgruppe im Slalom gelaufen wird. Nimmt man nun noch eine Apportiertasche mit, lässt sich bei Bedarf das Spiel jederzeit erweitern. Auch Stöckchen, Tannenzapfen oder andere Stücke, denen der Hund hinterherhechten kann, dürfen hier natürlich verwendet werden.

4. Kalorienzufuhr einschränken

Die Fehler in der Fütterung wurden mittlerweile erkannt. Nun ist es wichtig, sich selbst und auch den Liebsten diese Sünden abzugewöhnen. Sollte das anfangs noch ein Problem darstellen, so lohnt es sich, feste Mahlzeiten zu planen und diese für einzelne Tage rationiert bereitzulegen. Ist eine Dose aufgebraucht, gibt es für diesen Tag eben nicht mehr.

Kommst du Hund trotzdem betteln und hat man schon Angst, seinem Blick nicht widerstehen zu können, so sollte man sich Ablenkung bereitlegen. Beginn der also mit seinem treuen Blick, wird sein liebstes Spielzeug geworfen, um sofort ein Spiel daraus zu machen. Die Leckerlis wird er schnell vergessen haben.

 5. Eine Diät gründlich planen

Sollte noch kein Tierarztbesuch stattgefunden haben, so ist ein solcher vor der Diät in jedem Fall dringend zu empfehlen. Hierbei geht es nicht darum, sich von ihm Tipps einzuholen, sondern um die Ursache für das Übergewicht festzustellen. Zumeist handelt es sich zwar meinen schleichenden Prozess, der durch zu wenig Bewegung oder die falsche Fütterung passiert, hin und wieder kann allerdings auch eine Krankheit Grund dafür sein. Um das auszuschließen, ist der Tierarzt die erste Ansprechpersonen.

Weiß man, dass das Übergewicht anhand der Erziehung und Fütterung entstanden ist, so ist es empfehlenswert, nun zunächst spezielles Diätfutter zu verwenden.

Einer der größten Fehler bei einer Hundediät ist es, die bisherigen Futterrationen einfach zu halbieren. Hiermit entzieht man dem Hund auch gleichzeitig die Hälfte aller wichtigen Nährstoffe und Mineralien, die er benötigt, um über den Tag hinwegzukommen. Außerdem wirkt sich das bei ihm genauso wie bei dem Menschen aus, da sein Körper denkt, dass es eine akute Nahrungsknappheit gibt. Der Stoffwechsel erkennt das als solche und ähnlich wie auch beim Menschen entwickelt sich ein Jojo-Effekt.

Diätfutter ist extra dafür konzipiert, auch in kleineren Mengen die entsprechende Versorgung mit allen nötigen Inhaltsstoffen zu gewährleisten.

Zusätzlich zu diesem Futter sollte ein Diätplan aufgestellt werden. Hierfür ist wichtig, einzelne Zwischenziele zu setzen, damit erst Erfolge verzeichnet werden können und die Motivation dabei nicht verloren geht. Auch ein Fütterungstagebuch ist zu empfehlen, indem nicht nur Datum und Gewicht festgehalten werden, sondern auch die stattgefundenen Aktivitäten. So kann man stets einen guten Überblick behalten, wo noch Verbesserungspotenzial vorherrscht.

6. Sport betreiben

Besonders Hundebesitzer, die schon immer einmal sportlicher werden wollten, haben nun die perfekte Gelegenheit dazu. Allerdings ist es wichtig, eben seinen Körper zu schonen und daher nur mäßig anzufangen und sich nach und nach während dem Sport zu steigern.

Schwimmen als willkommener Sport

Apropos Baden: Hunde lieben meistens doch das Wasser! Schwimmen ist demnach ein perfekter Sport. Es verschafft ebenso Abkühlung, wie Bewegung und schont nicht zuletzt Knochen und Gelenke. Mithilfe eines kleinen Planschbeckens ist eine gebäudeinterne Bademöglichkeit für den Vierbeiner fix erstellt. Ungeachtet sollte das bloß im Notfall daheim aufgestellt werden, denn der Hund plätschert und wird sich gleichfalls ausführlich dann schütteln. Nicht, dass am Ende noch die ganze Wohnung feucht wird.

7. Immer standhaft bleiben

Besonders zu Beginn, sowie auch hin und wieder zwischendrin möchte man am liebsten alles hinwerfen und dem Hund etwas von der eigenen Speise abgeben. Trotz allem ist es wichtig, sich immer das höhere Wohl vor Augen zu halten. Man macht das nicht, um den Hund zu quälen, sondern um ihn dabei zu unterstützen, wieder gesünder zu werden.

Mit anderen Worten, es ist einfach nur zu seinem Besten.

Letzte Aktualisierung am 4.12.2020 um 15:52 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Written by Barbara
Bereits seit ihrem 4. Lebensjahr wird Barbara von tierischen Freunden durchs Leben begleitet. Durch ihr Zuhause wuseln im Moment zwei Zwergkaninchen in freier Wohnungshaltung. Außerdem lebt stets ein Hamster im Wohnzimmer.